Mittwoch, 24. Februar 2016

Blut ist ein besonderer Saft...

Heute war mein Sohn mal wieder zum Blutabnehmen, denn seine Bilirubinwerte sind immer wieder zu hoch. Derzeit eher nicht, denke ich, denn die Augen sind ganz weiß.

In HH im medizinischen Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderungen hat man mit einer Neurologin gesprochen, die mir auch schon Werte an die Hand gab, die bis zur Vorstellung im Sommer geklärt werden sollten. Dies konnte ich heute mit einreichen.

Schlaflabor sollen wir wegen des Beinezuckens auch noch "abarbeiten". Wer kennt ein gutes in Norddeutschland?

Am Freitag erhalten wir die ersten Werte, Mittwoch die weiteren. Bitte drückt mal die Daumen, daß nicht noch eine ernste Leberproblematik dazu kommt.


Montag, 22. Februar 2016

Zeitungszustellung per ökologischer Windkraft :-(

Das fanden wohl die Austräger des Cuxhavener Kuriers besonders praktisch, einfach vor unbewohnte Häuser oder in den Eingang von Mehrfamilienhäusern stapelweise dieser Zeitung abzulegen und die Verteilung durch das ganze Stadtgebiet dem Wind zu überlassen. Und da wir Wind immer haben, ging die Idee auch auf. Überall in der Straße sind jetzt Teile dieser Zeitung verteilt. Hängen in Bäumen. Zu Pappmaché zermatscht auf den Bürgersteigen. In den Hecken.

Danke lieber Cuxhavener Kurier. So bildet sogar das Müllaufsammeln im Garten.





Und das schlimme ist, man kann sich darauf verlassen, daß es nächste Woche wieder das gleiche Bild zeigt.



Sonntag, 21. Februar 2016

medizinisches Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung

Wir waren letzte Woche im medizinischen Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung in HH, Alsterdorf. Ich habe mich mit neurologischen/psychiatrischen Fragen dorthin gewendet und auch sehr schnell einen Termin bekommen. Also innerhalb von 14 Tagen. Allerdings wurde reflexhaft bei der Diagnose ICP uns als erstes ein Orthopädietermin aufs Auge gedrückt. Das obwohl ich schrieb, daß ich orthopädisch keine Fragen habe, da ich 4 mal im Jahr in der Neuroorthopädie im Annastift sei.

Ich habe diesen Termin dennoch wahrgenommen, denn wenn mir eine Fachkraft auf dem Silbertablett serviert wird und ich eh medizinsiche Stellungnahme brauche, um Begründung für den Rollstuhl außerhalb des Festpreises zu bekommen, dann greif ich zu.
Dem Orthopäden war es nach Lektüre meiner Beschreibung meines Sohnes und der Fragestellung fast unangenehm, daß ich den Termin bekommen habe, aber ich konnte gleich klarstellen, daß ich es eigentlich für verschiedene Fragestellungen gar nicht schlecht finde, wenn ein weiterer Arzt mal raufschaut.

So wird jetzt die anoperierte Beinlängendifferenz (missglückte HüftOP) jetzt mit 2 cm ausgeglichen, in der Hoffnung, daß dies ggf die immer wieder sich schädlich auswirkenden massiven Muskelimbalancen positiv beeinflusst.
Den von der KK und mir gewünschten Bericht hinsichtlich des Rollis kriege ich auch.
Nett fand ich, daß er meine Zusammenfassung in Bezug auf das Krankheitsbild und die autistische Verhaltensweise meines Sohnes als sehr gut lobte - sehr sympathischer Mensch "grins"

Wir konnten auch gleich einen Termin mit der Psychiaterin wahrnehmen. Leider ist derzeit noch keine Neurologin in dem Zentrum, die kommt erst zum Sommer (wieder). Auf deren Untersuchung warten wir noch und beginnen dann ggf mit der von dort vorgeschlagenen Therapie.
Ich war jedenfalls positiv angetan. Wir wurden nett und kompetent betreut und begleitet.

Es geht um abendliches, nächtliches Beinezucken, Ursache und Behandlungsmöglichkeiten und Abbau des Schlafmangels. Aber auch Abbau der Spitzen der Impulssteuerungsstörungen, was ggf schon durch Wiederherstellung des Schlafes passieren kann.


Montag, 1. Februar 2016

Bist Du schon behindert oder noch schwerbesonders mit alternativer Ressourcen Nutzung?

Ein schöner Artikel, warum man sich nicht von 15 jährigen Schulabbrechern dazu verleiten lassen sollte, "Behindert" als Schimpfwort zu empfinden und wie albern politisch korrekte Begriffe sind.

Lest selbst, wenn ihr mögt:


"Behindert", das böse Wort