Donnerstag, 22. Dezember 2016

Inklusiv - Exklusiv?

Mein Sohn wird auf der Förderschule beschult. Er ist also in den Augen vieler exkludiert oder aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Ist das so?

Er hat Freunde, manchmal geht er auch mit Mädchen und verbringt die Pause knutschend.

Mal knutscht er auch fremd, weil dann "Zickenterror" den Unterricht lahm legt und er diese Action grinsend genießt.

Für mich klingt das eher nach mittendrin statt nur dabei.

Hätte er dieses intersexuelle Ausleben seiner Pubertät auch, wenn er das einzige behinderte Kind mit GE Förderunterricht in einer gymnasialen Klassen wäre? Ich könnte mir vorstellen, daß er sehr einsam sein könnte.

Neulich berichtete mein Mann, sie hätten eine Klassenkameradin von J. getroffen. Sie erklärte, wieder mit J. zusammen zu sein. Mein Mann schaute erstaunt. J. ebenso.

Wir lachten und ich dachte: Willkommen in Holland ;-)



Kommentare:

  1. Ich glaube in einem gewissen Alter ist Inklusion schwierig, da die meisten selbst nicht wissen was sie wollen, was passiert. Grundschule sind wir voll dabei in der Inklusion, doch ich glaube dann wählen wir auch einen anderen Weg

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    1. Das muss immer an den Bedürfnissen des Kindes gemessen werden und weder Zwangsbeschulung auf der Förderschule noch Inklusionsuwangsbeglückung bedeuten.

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