Freitag, 18. März 2016

FM Anlage

Nach längerem Drama und Widerspruch ist die FM Anlage für unsere Tochter genehmigt worden.

Obwohl es sich um eine Anschlussversorgung handelt, sind wir jetzt fast 11 Monate dabei, diese Hilfsmittelversorgung durchzusetzen. Wobei die Dauer auch durch zwischenzeitliche Rücknahme des Antrags zustande kam.

Wir hatten mit der Krankenkasse mündlich besprochen, daß wir statt der verordneten Neuversorgung, lediglich neue Empfänger versorgen werden und weiterhin die Sender nutzen könnten. Da die Sender aber alt sind, konnten auch nur Empfänger, die nicht mehr auf dem Markt waren, versorgt werden, dadurch war die Versorgung günstig. Die Krankenkasse teilte mir mündlich mit, daß sie mein/unser Mitdenken hervorragend finde, warum sie dann den Antrag ablehnten weiß ich nicht.

Ich legte Widerspruch ein und sprach mit unserem Pädaudiologen, der dann sagte, das sei doch doof, für eine veraltete Versorgung zu kämpfen, wir sollen den Widerspruch zurücknehmen und eine komplette Neuversorgung neu beantragen, was wir dann auch taten. Die Sachbearbeiterin der Krankenkasse japste: Das ist ja noch viel teurer. Ja, was soll ich dazu sagen, billig wolltet ihr ja nicht.

Also auch abgelehnt, Widerspruch, Androhung Untätigkeitsklage und viele wirklich sehr nette Gespräche mit einem Sachbearbeiter später kam jetzt der erlösende Anruf - GENEHMIGUNG. Obwohl es holprig anfing, hat man uns dann doch unbürokratisch und menschlich geholfen und den Gang zum Gericht und damit Zeit erspart.

Das ist umso wichtiger, als daß es Richtung Schulwechsel usw geht und daher die Noten doch langsam entscheidend werden.

1 Kommentar:

  1. Gut, dass es so kam. Aber schlimm was wieder abverlangt wird, wenn das Kind medizinische Versorgung braucht.

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