Mittwoch, 25. Februar 2015

Kinderfuß

Kleine Historie zum Fuß meiner Tochter... einige langjährige Leser erinnern sich vielleicht???


Klick


Nov 2011 Unfall mit Kettcar – rechter Fuß kommt in voller Fahrt mit Spitze auf die Erde und wird so überstreckt.

Sofort auf dem Fußrücken harter Knubbel zu fühlen, wie Kirschkern unter der Haut.

Notaufnahme Cuxhavener Stadtkrankenhaus – erst Tastbefund – das sei Knochen, aber unauffälliger Röntgenbefunde, den ich leider nicht habe. Nach Hause mit Hinweis auf Bluterguss, Kühlen, stillhalten und hochlagern.

Knubbel wurde im Laufe der Zeit konturierter und etwas kleiner. Schmerzfreies Laufen nicht möglich, Druckschmerz in Schuhen immer.

Besuch Kinderarzt: nichts auffälliges tastbar, sein Vorschlag einen Tupfer zum Abpolstern auf den den Fuß legen, damit Druckschmerz gelindert wird, was aber die Schuhe nur noch enger machte. „Ballerinas“ waren die einzigen Schuhe ohne Druckschmerz, im Winder und bei Dauerregen nicht die geeignete Schuhwahl.

Besuch niedergelassener Orthopäde in Cuxhaven – Tastbefund auffällig, unauffälliges Rö- Bild, was ich leider nicht habe und auch keinen Befund – keine Idee, was man machen könnte.

Aus Verzweiflung habe ich unseren Neuroorthopäden, gefragt. Damals Abtragung der Exostose.

Nach der OP waren einige Tage ok, danach ist ein Klassenkamerad ihr auf den relativ frisch operierten Fuß gesprungen, um mal zu testen, ob es überhaupt noch schmerze.

Seitdem ist kein schmerzfreies Gehen mehr möglich. Nach längeren Belastungen schwillt auch der ganze Fuß immer wieder an.

MRT im Mai 2012 war bis auf leichte Ödeme unauffällig. Insbesondere die Hautoberfläche war sehr schmerzhaft, bei Berührungen und noch mehr bei Verschiebungen der Haut über den Knochen. Selbst Sockenanziehen und ähnliches bereitet Schmerzen. Unvorsichtiges Eincremen kann 1-2 Tage Schmerzen bedeutet. Bis heute.

Lymphdrainage und KG haben langanhaltende dauerhafte Schmerzen ausgelöst.

Daher Vorstellung in Schmerzklinik in Bad Mergentheim, die trotz der Wochen vorher vorliegenden Befunde völlig unvorbereitet waren und keine Lust hatten.

Mein Vater hatte den Morbus Sudeck Verdacht und den Fuß fast ein Jahr mit Akupunktur behandelt, was Besserung brachte, aber keine dauerhafte Schmerzfreiheit.

Was tatsächlich ohne große Schmerzen geht, ist Sport in Schuhen, die den Fuß lahm legen, Ski Fahren, Inlineskaten, Schlittschuhfahren.

Schwimmen schmerzt aufgrund der Verbiegung des Fußes durch den Wasserwiderstand, Fahrradfahren schmerzt, springen, landen, alles auf Zehenspitzen schmerzt sofort, bei anderen Belastungen kommt der Schmerz mit der Dauer der Belastung.

Sie mußte jeden Freizeitsport (Trampolinwettkampfgruppe, Beach Volleyball etc) aufgeben.



Der Schmerzzustand hat sich seit dem fast unauffälligem MRT von 2012 zu heute nicht wesentlich geändert. Deswegen habe ich meine Zweifel daran, daß ein erneutes Abtragen der Exostose tatsächlich durchschlagenden Erfolg bringen wird.

Das Ct ergab jetzt die Bestätigung der Arthrose.

Jetzt steh ich vor verschiedenen Aussagen:

Kinderarzt: Da ist nichts, das ist alles normal, es ist normal, wenn der Fuß schmerzt

mein Vater: Weiter Abwarten (wie die letzten 3 Jahre) und Selbstheilung des Körpers ranlassen, nicht weiter Traumatisieren

niedergelassener Chirurg: Exostose weg - alles wird gut

Neuroorthopäde vom Großen: Eher eine Instabilität in der Gelenkreihe Ursache der Beschwerden, stationäre Aufnahme, Betäubung in das Gelenk geben, Belasten und dann sehen, ob das die Schmerzen nimmt, darauf beruhend über Ruhigstellung des Gelenkes nachdenken.

Ein Fußchirurg bekommt die aktuellen Bilder noch geschickt und will sich dann dazu äußern.

Derzeit schmerzt sogar jeder Schritt, sie zieht die Zehen zum Ballen, um nicht Abzurollen, weil das den Schmerz auslöst. Das ist jetzt eine Entwicklung der letzten Tage....



Montag, 2. Februar 2015

quietschfideles Quiltwochenende

Von Dreien, die auszogen, um einen (Erstlings)quilt an einem schönen Sonntag zu gestalten.

Schon um 7 Uhr flogen am Sonntag Morgen die privaten Nachrichten hin und her. Da mußte man schon bei Fb in der Zentrale gewußt haben, da oben an der Nordsee passiert was außergewöhnliches, wenn 3 Nachteulen morgenaktiv werden ;-)

Emmas Quilt sollte bereitet werden, dazu trafen wir uns mit unserem halben Hausstand und Nähmaschinen bei einer Freundin, deren Mann uns in stoischer Ruhe 3 Arbeitsplätze aufgebaut hatte.


So sah dann die erste Idee aus, was zum Glück im Foto festgehalten wurde, damit die vielen Farbdreher, die sich später einschleichen wollten, wieder beseitigt werden konnten.


Namen applizieren ist dann schon was für Fortgeschrittene, aber auch davor wurde nicht Halt gemacht. und nach nur 5-7 Stunden, hatte unser Quiltneuling alles so weit zusammen:








Und noch ein paar Stunden später, mußten wir heimkehren in unsere Familien, aber eine stolze Neu Quilterin nahm einen 3/4 gequilteten Quilt mit nach Hause und hat noch am selben Abend Stoff für das nächste Projekt gekauft. Das nenn ich GUT!