Freitag, 6. März 2015

Praktikums Ende

2. Praktikum in der Lebenshilfe geht für meinen Sohn vorbei. Das erste Praktikum hat er in der Hauswirtschaft gemacht. Damals war er fertig mit Jack und Büx am Abend von der körperlichen Belastung, die sich für ihn mit den Spastiken und Ataxien auch noch potenzieren. Dennoch wollte er da wieder hin, deswegen war sein Lehrer extra mit ihm im Gesundheitsamt und er hat "ein Gesundheitszeugnis" machen müssen. Das haben wir nun hier, ist lebenslang gültig und wie wir lästern, wahrscheinlich das einzige Abschlusszeugnis seines Lebens. Aber dann kam es doch anders, denn die Gruppenleiterin dort ist krank und er ist in eine Produktionsgruppe gekommen. Dort steckte er Spritzen für einige hiesige Firma zusammen und packte die dann in Zählhilfen und dann in Tüten. Durch Taxiprobleme ist diesmal seine Arbeitszeit kürzer als die reguläre Schulzeit und nicht länger wie das letzte Mal und die Arbeit im Sitzen. Das führte dazu, daß er eigentlich keine Ermüdungserscheinungen zeigte. Er fühlte sich in der Gruppe wohl, kannte einige der dort arbeitenden von der Schule, die Gruppenleiterin war zufrieden mit ihm und sagte, ich habe einen tollen Sohn. Was will man mehr.

Aber es ist auch gut, daß es wieder zur Schule geht. Immer arbeiten will er noch nicht.


Kommentare:

  1. Sehr schöner Bericht. Danke!
    Viele Grüße, Angelika

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  2. Ja, Du hast einen tollen Sohn. Ich kann es gut verstehen, dass er noch nicht für immer arbeiten will.
    ich wünsch Euch einen schönen Sonntag
    Elisabeth

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