Montag, 12. Januar 2015

Ich liebe es...

... wenn der Kinderarzt sagt, da kann ich nicht helfen, das ist ein Urologisches Problem, der Urologe sagt, das ist aber eher endokrinologisch, der Endokrinologe sagt, da müssen sie mit zum Urologen....

und man statt Hilfe zu bekommen, noch gefragt wird, warum man sich zu dem Thema so belesen hat.



Kommentare:

  1. Boaah... da kriegt eine schon eine "Krawatte" beim Lesen.

    Mein Mitgefühl!

    Lieben Gruß
    Oona

    AntwortenLöschen
  2. ja, solche geschichten sind mir seit der geburt von enea auch nicht mehr unbekannt.
    man wächst daran ;-)
    lieben gruss zu dir hoch
    christina

    AntwortenLöschen
  3. Im ganzen Land ist das überall so .... es ist leider so ein ernstes Thema, dass Kopfschütteln allein nichts bringt.
    wir haben den Kinderarzt gewechselt. Nicht nur wegen des Umzugs. Vorher hat der Arzt immer-und immerwieder die Überweisungen fürs SPZ schreiben müssen. Unser sehr fähiger Hausarzt durfte das ja nicht mehr, weil der Gesetzgeber verlangt, dass Kinder von Kinderärzten überwiesen werden ... Gut, er schrieb also bis zu drei Mal im Jahr diese Überweisungen, wir wissen, dass er vom SPZ regelmässig die neuesten Ergebnisse bekam. Vor zwei Jahren waren wir auf anraten des SPZ bei der Wachstumssprechstunde. Drei Termine. Diese Überweisungen musste auch der Kinderarzt schreiben. Dann passiert das:
    Robert war ganz normal erkältet, weil er wegen des Autismus Panik bekommt wenn die Nase zu ist darf er Nasentropfen auf Rezept haben. Wir also zum Arzt. Der sagt aufeinmal: "Na, Du wächst auch nicht so richtig. Wie alt bist Du jetzt?"
    Ich hab Robert ins Wartezimmer geschickt, ein Glück das er dort hin ging. Dann kam es zum Streit mit dem Arzt. Denn 1. fand ich es unmöglich so mit ihm zu sprechen ... 2. sollte der Kinderarzt schon wissen wie alt seine Patienten ung. sind wenn er sie schon jahrelang kennt ... und 3.erwarte ich, dass ein Arzt weiss was ein SPZ zurückschreibt und in dem Bericht war zwei Mal die Aufklärung über die Ergebnisse aus der Wachstumsprechstunde.
    "Ja, was glauben Sie wieviele Patienten ich haben!"
    "Nun einen weniger, auf Wiedersehen!"
    Wir sind nun seit zwei Monaten beim neuen Arzt, er hat Robert drei Mal gesehen ... und kennt seine Diagnosen. Macht selber Vorschläge wie wir weitermachen können usw.
    Ich kann Dich wirklich so gut verstehen, es kostet Kraft und man fühlt sich ja auch nicht mehr gut betreut. Wer konnte Euch nun letztendlich helfen?
    liebe Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen