Mittwoch, 10. Dezember 2014

Botox

Seit Montag ist wieder Botox frisch in den Beinen vom Junior. Im Annastift wurde es wieder ambulant gemacht. Aufregender war die Fahrt mit einem Selbstmörder auf der Strecke. Da wir alle Anschlüsse verpassten, durften wir mit SBA dann IC fahren, weil wir sonst viel zu spät gekommen wären.

Hoffentlich hält die Wirkung gut an.

Durch das ganze Chaos bei der Bahn, habe ich vergessen den Neuroorthopäden um eine Einschätzung zu bitten, was eine OP nach Ulzibat bei meinem Sohn angeht.

Das nächste mal eben. Im Februar


Sonntag, 7. Dezember 2014

Herzhaftes Niesen

nach der Verödung der Gefäße in der Nase zeigte, daß es zu KEINER Blutung mehr gekommen ist. Es scheint, als sei das Problem behoben.

Euch allen einen schönen 2. Advent


Freitag, 5. Dezember 2014

Veröden

Mein Sohn hatte in den Osterferien sich heldenhaft zwischen Ball und Tor geschmissen und einen Treffer der gegnerischen Mannschaft mit der Nase verhindert.

Da der Ball aus nächster Nähe geschossen war, fand die Nase das unschön und veranstaltete ein massives Blutbad.

Mein Sohn lernte auf diese Weise das wirklich sehr gut ausgestattete AIDA Krankenhaus und die netten Ärzte und Schwestern dort kennen. Und wir Eltern durften das ungute Gefühl erfahren, ausgerufen und von der Rezeption ins Krankenhaus geschickt zu werden. Kein so schönes Gefühl, denn von "nur" Nasenbluten wußten wir zu dem Zeitpunkt noch nichts.

Seitdem fing die Nase immer mal wieder an zu bluten. In letzter Zeit eigentlich bei jeder sportlichen Aktivität und daher habe ich ihn gestern zum HNO geschickt.

Bald kam eine Nachricht: Mama, meine Nase ist betäubt, wird gleich verödet.

Ich kam mir wie eine Rabenmutter vor, ihn alleine losgeschickt zu haben. Ich war von einer Vorbesprechung ausgegangen, Terminsabsprache zum Veröden usw, aber nein, ging gleich los.

Ich unterhielt mich zur Ablenkung in der Wartezeit mii ihm über Whatsapp und mein Mann holte ihn aus der Praxis ab. Er kam gerade an, als mein Sohn fertig war.

War wohl recht unangenehm, aber überstanden.

Zum Abendbrot wurde der Stress dann mit vielen Kohlenhydraten beruhigt und heute ist alles wieder ok ;-)



Dienstag, 2. Dezember 2014

war das wirklich erst vor 3 Wochen

als wir in der Sonne am Strand saßen, nur einen dünnen Pullover anhatten und das Ende der Eiszeit genossen....

... dabei sollte die Eiszeit jetzt erst richtig losgehen ;-)


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Montag, 1. Dezember 2014

Petition gegen § 102 SGB XII

Stirbt ein Behinderter, können die Sozialleistungen der letzten 10 Jahre aus der Erbmasse des Behinderten zurückgefordert werden.

Bei Behinderten die in Werkstätten arbeiten, wird dieses Geld aber nicht an den Behinderten gezahlt, sondern an den Werkstattbetreiber.

Behindertenwerkstätten machen derzeit aus 100 €, die in sie hineingesteckt werden 108 € als wirtschaftliches Ergebnis.

Auch aus diesem wirtschaftlichen Grund ist eine Rückzahlung nicht einzusehen. Abgesehen davon, daß es eine verfassungswidrige Benachteiligung Behinderter ist, da diese aufgrund der Behinderung keine Möglichkeit haben auf dem ersten Arbeitsmarkt Geld zu verdienen.

Die Begründung der Petition ist:

Der Behinderte, der z.B. mit einer schweren psychischen Krankheit als erwerbsunfähig gilt, arbeitet in diesen Werkstätten für weniger als ein Strafgefangener, und das als unbescholtener Bürger. Seine Behinderung verhindert ein normales Arbeitsverhältnis. Selbst wenn daneben noch eine kleine Erwerbsunfähigkeitsrente bezahlt wird, hat der Behinderte kaum etwas zum Leben.
Ist dieser verheiratet und es gilt die Zugewinngemeinschaft, so ist in der Regel der gesunde Partner derjenige, der hauptsächlich für den Lebensunterhalt und auch für den Erwerb von beispielsweise Wohneigentum aufkommt.
Eine Absicherung für den Fall, dass zuerst der gesunde Partner stirbt, wird das gekaufte Wohneigentum bei der Zugewinngemeinschaft meist auf beide Partner eingetragen, so dass der Behinderte Miteigentümer ist, obwohl er nicht an der Finanzierung beteiligt war. Stirbt nun aber der Behinderte vorher, kommt es zum Erbfall für den gesunden Partner. Nun muss der Erbe diesen Kostenersatz leisten, obwohl in dem Wohneigentum kein Geld des verstorbenen Behinderten steckt. Der gesunde Partner wird erst mal durch das schlimme Schicksal, mit einem Behinderten zu leben, für ihn zu sorgen, seinen Lebenunterhalt zu verdienen, auch noch nach dessen Tod bestraft, weil er das von ihm alleine finanzierte Wohneigentum verliert, wenn er die hohen Kosten der Eingliederungshilfe für bis zu 10 Jahre zurückerstatten muss. Die Zugewinngemeinschaft wird beispielsweise in den Niederlanden anders gesehen als bei unseren Gesetzen. So ist dort gemeinsam erwirtschaftetes Eigentum beim Tod eines Partners kein Erbfall, sondern automatisch das Eigentum des Überlebenden. Hier besteht bei uns Änderungsbedarf. Es kann nicht sein, dass man als Behinderter schlechter gestellt wird als ein Verbrecher, der nach seiner Haft auch nicht für die Kosten seiner Unterbringung im Gefängnis einschließlich der Kosten für die Sicherheit aufkommen muss, bzw. dessen Erben. Der Verbrecher hat sich selbst in diese Situation gebracht, der Schwerbehinderte kann für seine Lage gar nichts.

Und wer sich eintregen mag: Klick