Freitag, 5. Dezember 2014

Veröden

Mein Sohn hatte in den Osterferien sich heldenhaft zwischen Ball und Tor geschmissen und einen Treffer der gegnerischen Mannschaft mit der Nase verhindert.

Da der Ball aus nächster Nähe geschossen war, fand die Nase das unschön und veranstaltete ein massives Blutbad.

Mein Sohn lernte auf diese Weise das wirklich sehr gut ausgestattete AIDA Krankenhaus und die netten Ärzte und Schwestern dort kennen. Und wir Eltern durften das ungute Gefühl erfahren, ausgerufen und von der Rezeption ins Krankenhaus geschickt zu werden. Kein so schönes Gefühl, denn von "nur" Nasenbluten wußten wir zu dem Zeitpunkt noch nichts.

Seitdem fing die Nase immer mal wieder an zu bluten. In letzter Zeit eigentlich bei jeder sportlichen Aktivität und daher habe ich ihn gestern zum HNO geschickt.

Bald kam eine Nachricht: Mama, meine Nase ist betäubt, wird gleich verödet.

Ich kam mir wie eine Rabenmutter vor, ihn alleine losgeschickt zu haben. Ich war von einer Vorbesprechung ausgegangen, Terminsabsprache zum Veröden usw, aber nein, ging gleich los.

Ich unterhielt mich zur Ablenkung in der Wartezeit mii ihm über Whatsapp und mein Mann holte ihn aus der Praxis ab. Er kam gerade an, als mein Sohn fertig war.

War wohl recht unangenehm, aber überstanden.

Zum Abendbrot wurde der Stress dann mit vielen Kohlenhydraten beruhigt und heute ist alles wieder ok ;-)



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen