Freitag, 15. März 2013

Infoabend der Lebenshilfe

Gestern Abend war ein Informationsabend der Lebenshilfe. Da sollten die weiteren Wege unserer Kinder dort aufgezeigt werden.

Nach der Schule - und Kostenübernahme- können unsere Kinder 3 Monate testen und ausgetestet werden, wo und wie sie bei der Lebenshilfe im Werkhof eingesetzt werden können.

Je nach Neigung und Können und jederzeit immer wieder die Überlegung, ob es wohl die passende Maßnahme sei.

Auf Nachfrage, ist dieses aber letztenlich Makulatur, denn es gibt hier vor Ort keine Alternative. Da die Grenze für verwertbare Arbeit sehr gering angesetzt wird, ist eigentlich für alle der Weg zu einer (sowieso nicht vorhandenen) Tagesförderstätte verwehrt, alternative Anbieter für "Behindertenarbeit" gibt es letztendlich nicht.

Die Alternative wäre der erste Arbeitsmarkt - mit dem Preis, den man für die Inklusion zahlen muß, nämlich den Verlust des Rentenanspruchs, weil man dann nicht mehr als erwerbsunfähig gilt. Auch eine Rückkehr in die Behindertenwerkstätten geht auch erst nach einiger Zeit der Arbeitslosigkeit, weil nicht sofort nach Verlust eines Arbeitsplatzes wieder eine Maßnahme genehmigt werden kann.

Aber davon ab - das ist eh nichts für meinen Sohn.

Geeignete Wohnplätze hier vor Ort sind Mangelware und wir bekamen natürlich alle wieder dieses Pädagogengewäsch zu hören, daß wir alle unsere Kinder unterschätzen und verhätscheln und daher der Meinung sind, sie bräuchten viel mehr Unterstützung. Das können die doch eh nur im Einzelfall beurteilen. Ich reagiere jedenfalls bei solchen Pauschalurteilen immer allergisch, habe ich doch schon zu viele Dünnbrettbohrer in diesem Bereich kennenlernen müssen.

Bin ich jetzt schlauer - ja - dankbar, daß es das alles gibt, aber auch schon dieses hilflose Gefühl einem Anbieter ausgeliefert zu sein.

Mittwoch, 13. März 2013

Geburtstagskuchen

Wir haben einige Geburtstage in der letzten Zeit gefeiert, so habe ich auch den einen oder anderen Geburtstagskuchen hier gebacken.

Den allerersten und den 14. Geburtstagskuchen meines 2. Sohnes will ich Euch in einer Fotogegenüberstellung mal zeigen:

Das hier war sein erster Geburtstag und er konnte es gar nicht erwarten, den Kuchen zu probieren:

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Und das ist der 14. Geburtstagskuchen, es ist früh morgens, die Schule wartet und man muß noch mit Kuchen posieren:

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Welch Menschwerdung in diesen Jahren ;-)

Der 14. Geburtstag wurde mit dem Vater und Freunden im Fußballstadion in Hannover gefeiert. Ein Geburtstag, mit dem ich nur sehr wenig zu tun hatte - ich habe die Tickets in Hannover gekauft, als wir da zum Botoxen waren und die Picknicktüten gepackt.

Unser jüngster Sohn ist inzwischen auch schon 9 geworden und hat mit vielen seiner Freunde gefeiert. Leider ging es mir an dem Nachmittag gar nicht gut, so daß ich mich mehr schüttelfrostig durch den Nachmittag gezittert habe. Aber ich denke, allen hat es dennoch Spaß gemacht.

Für die Schule bekam er auch einen solchen Käsekuchen mit Namen mit und für zu Hause habe ich einen Apfelkuchen gemacht.

Mein Mann wünschte sich zum Geburtstag auch einen solchen Apfelkuchen und durfte auch gleich mitschnibbeln. Zum Frühstück mit Krabben habe ich meinen Mann eingeladen, leider führte der grippale Infekt und die verstopfte Nase dazu, daß ich wirklich nichts schmecken kann. So extrem hatte ich das selten bei Schnupfen. Schön, daß man weniger und schlechter schmeckte, aber gar nichts (außer salzig, süß, bitter und scharf) habe ich bisher erst einmal gehabt.

Jetzt hoffe ich auf Besserung und wünsche Euch allen einen schönen Tag.



Freitag, 8. März 2013

Lazarettflagge

Da hier über dem Haus die Lazarettflagge weht, ist es hier gerade ruhig. Erst die Kinder, jetzt hat es mich auch mit grippalem Infekt erwischt und heute und Sonntag sind jeweils Kindergeburtstage. Morgen noch eine Einladung zu einem.