Mittwoch, 27. Februar 2013

Bilder von Rudolph und meinem Sohn...

Endlich habe ich mal eine Datenübertragung vom Handy vorgenommen.... und das gefunden:


Das ist mein Jüngster im Zoo Hannover:
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Die Frage, ob er auch Weihnachten dem Rudolph helfen würde, bejahte er schnell entschlossen...

Hinterher mußte er aber sich doch für seinen Mut kuscheln lassen:

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Für die Unschärfe muß ich mich ja nicht entschuldigen ;-), hat ja jemand anders gemacht das Bild.

Der Rudolph auf den Bildern ist auch der Vater von dem Karibunachwuchs, das meinen Namen trägt.

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Mein Civilwar quilt wächst beständig, aber seeehr langsam:

Civil war Quilt von Craftsy



Dienstag, 26. Februar 2013

Mobilitätsservice der Bahn

Der Bahnhof, an dem ich gestern mit Kind im Rolli umsteigen mußte, renoviert die Fahrstühle. Just an dem Bahnsteig, an dem wir ankommen sollten, war keine Möglichkeit vom Bahnsteig ohne Treppe herunter zu kommen.

Nach einigem Hick Hack mit dem Mobilitätsdienst habe ich mich mit denen geeinigt, daß eine Mitarbeiterin meinen Sohn die Treppe hinunter begleitet und ich den Rolli trage, um so die meist durch Verspätung knappe Umsteigezeit zu schaffen. Aus Versicherungsgesichtspunkten ist ein Schaden am Kind weniger schlimm als am technischen Hilfsmittel - deswegen diese Verteilung.

Eigentlich kann ich das ganz alleine, da ich mit dem Rollstuhl in den Niederflurzügen alleine ohne Rampe ein und aussteigen kann, wenn denn die Fahrstühle funktionieren und nicht durch lauffaule Menschen belegt werden.

Aber wenns knapp wird, ist der Mobilitätsdienst oft eine Hilfe, weil dann der zu erreichende Zug noch eine Minute aufgehalten wird ;-)

Dann kam doch alles anders, denn bereits beim Einsteigen sagte man mir, daß es mit dem Umsteigen für uns keine Probleme geben werde, denn man lasse den Zug extra auf einem anderen Gleis einfahren, damit wir einen Fahrstuhl nutzen können.

Wenn das kein Service ist!!!!

War ehrlich gesagt auch gut so, denn wir kamen gerade vom Botoxen wieder. Die muskuläre Veränderung und Verminderung der Spastik nimmt auch Stabilität und das Laufmuster muß sich erst daran anpassen.
Insofern war ich ganz dankbar über den Fahrstuhl.

Leider hat die Bahn die gesammelten Pluspunkte schon schnell wieder verspielt. Denn es folgte eine Signalstörung und wir kamen erst sehr spät zu Hause an. Eine Stunde Wartezeit zu nächtlichen Zeiten auf zugigen Bahnhöfen ist auch nicht sooo toll.

Aber die Durchsagen, daß heute der Zug außerplanmäßig auf einem anderen Gleis halte - sowohl im Zug wie auch im Bahnhof haben meinen Sohn sehr beeindruckt.


Im Zug gestern und von den Fotoversuchen der Mutter genervt ;-)

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Und das ist unser BVB Verrückter vor, bzw hinter einer Fotowand:

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Sonntag, 17. Februar 2013

Wheelblades - Mobilität im Schnee mit Rolli/ Rehabuggy oder Kinderwagen

Diese genialen Schneeglider für die Lenkräder des Rollis habe ich gestern in HH bei der Ausstellung von RehaKind gesehen.

Passen wohl auf alle Lenkräder und die meisten Rehabuggy oder Kinderwagenräder - wohl nicht auf Doppelräder.

Preis ca 199 €.

Source: ottobock.de via Frau on Pinterest


Dienstag, 12. Februar 2013

besondere Elterngespräche

Es stehen mal wieder Elterngespräche und Förderplangespräche an.

... und auch wenn immer sehr viel positives gesagt wird... der Cartoon unten fasst es doch gut zusammen.

Source: gocomics.com via Frau on Pinterest



Wo sind die Rollstühle

Diese Frage stellte sich am Sonntag.

Kein Rollstuhl da. Das Wo war ziemlich schnell geklärt, der eine war in der Schule und der andere im Sanitätshaus, weil J. die Lenkräder in der Achse verbogen hatte und der Rolli nicht mehr spurgenau führ, also eines der Vorderräder so vor sich hindrehte, wie man es von schlechten Einkaufswagen kennt. Und da war er schon seit einigen Tagen, da ich es auch nicht eilig gemacht habe.

Aber nicht die Antwort auf die Frage ist hier beachtenswert, sondern die Frage als solches.

Zeigt es doch, daß wir den Rollstuhl im Alltag eigentlich nicht nutzen. Daß wir diesen Zustand mal wieder, erreichen hätte ich noch vor 2 Jahren nicht gedacht, als eine OP unserem Sohn alle Fähigkeiten nahm, die er sich und wir ihm mit so viel Zeit und Mühe und auch Geld abgerungen hatten.


Montag, 11. Februar 2013

wenn besondere Kinder besonders überraschen...

Mit der Diagnose Spastik, Ataxie und Intentionstremor in den Armen/Händen beim Kind sucht man sich immer Spiele aus, die das Kind einerseits fördern und andererseits nicht zu sehr frustrieren.

Da gibt es natürlich absolute No- Go Spiele.

Packesel zum Beispiel, Mikado.

Und natürlich Plitsch- Platsch Pinguin, denn das Spielziel ist ja mögichst viele Pinguine auf einen unebenen, rutschigen, sich drehenden und wackelnden Eisberg zu setzen.

Klar, dieses Spiel haben wir unserem Sohn nie angeboten, mit uns zu spielen. Nun sind eigentlich alle Kinder aus diesem Spiel rausgewachsen und es sollte, da noch vollständig, in eine Ferienwohnung, damit Gäste auch noch Spaß damit haben können.

So kam es, daß dieses Spiel wieder auf dem Familientisch landete und das unerwartete passierte, unser Großer griff sich einfach einen Pinguin und setzte ihn tiefenentspannt auf den Eisberg ab. Er stand da, als wenn das die einfachste Übung wäre.

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Auch die anderen Pinguine blieben stehen.

Zufall meint Ihr. Ja, ich dachte das auch, aber auch in dieser Spielsituation setzte er den Pinguin sicher auf den Berg ab:

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Und kein Pinguin fiel.

So ging das noch einige Spiele weiter. Unglaublich.

Im Gegenteil, die anderen Kinder wurden ob der Tiefenentspannung ihres Bruders immer nervöser und kegelten die Pinguine in Massen vom Berg ;-)






Dann sind WIR nicht mehr Papst

http://www.welt.de/politik/ausland/article113537415/Papst-Benedikt-tritt-am-28-Februar-zurueck.html



Montag, 4. Februar 2013

Harz Winterwonderland...

Einfach ein paar bildhafte Impressionen aus dem Harz aus dem Zeugnisferienwochenende....

Leider war ja aller Schnee durch das massive Tiefdruckgebiet und Temperaturen um 15 Grad gleich ganz weggeschmolzen. Dennoch konnten wir am Samstag schon wieder einen kleinen Schneemann bauen:

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Toll waren die Rodelpisten noch nicht...

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... aber es schneite ordentlich weiter:

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Das war der Blick von unserer Wohnung aus:

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Und daher brachen wir zu einem Winterspaziergang auf:

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Und da Spaziergänge bei uns immer besonders sind, könnt Ihr mal sehen, wie das dann so aussieht:


Kind raus aus dem Rollstuhl ;-)
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Aber Aussichten kann man dennoch genießen:

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Und kaum zu glauben, trafen wir dann nach einiger Zeit auf diesen fremdländischen Anblick:

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etwas deutlicher:

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Im Detail:

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Und Spaß im Schnee hatten die Kinder auch noch:

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Nicht über den Sitz der Handschuhe wundern, diesem Kind Fingerhandschuhe anzuziehen, ist als wenn man einen Tausendfüssler Schuhe anziehen will. Aber das tat dem Spaß keinen Abbruch.