Samstag, 26. Januar 2013

Nicht gut

Nicht gut ist es, wenn man einem Lehrer des Kindes sagt, daß er sich nicht benehmen könne.

Auch wenn dies bei einer privaten Veranstaltung passierte und absolut gerechtfertigt war, ist dies nicht gut. Mir tut es für meine Worte nicht leid, denn sie sind wahr, mir tut es nur leid für meinen Sohn.

Andere Eltern der Schule habe ich gefragt, ob er es wohl an meinem Sohn auslassen werde. Die Antwort war: Nein, er wird nur bis zum Ende der Schulzeit eine 5 in dem jeweiligen Fach des Lehrers haben....

Naja, vielleicht hätte ich ihm, nachdem er mich wie ein blödes, dummes Mädchen behandelt hat und andere vorher auf ähnliche Weise, Hilfe in seiner persönlich schweren Situation anbieten sollen, denn die scheint ja offensichtlich notwendig. Aber ob das besser angekommen wäre, weiß ich auch nicht. Denn nicht immer ist gut gemeintja auch gut.

Kommentare:

  1. Ich sage selten etwas; denn es bringt nur Ärger.
    Aber da muss jeder für sich entscheiden.

    Alles Gute
    Elisabeth

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    1. Das ist auch genau richtig, ich eigentlich auch nicht, ich habe ihm gegenüber schon in den letzten Jahren einiges eingesteckt und versucht deeskalierend zu wirken, aber jetzt war einfach zu viel.

      Liebe Grüße

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  2. ...wenn du merkst, liebe Muschelsucherin, dass er es wirklich an deinem Sohn auslässt und ihn ungerecht behandelt, würde ich gar nicht lange warten und beim Schulleiter vorstellig werden...da müssen ihm Regeln aufgezeigt werden...

    lieber Gruß Birgitt

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    1. Diesen Weg werde ich auch gehen, auch wenn ich nicht denke, daß ich groß Erfolg damit habe. Gerüchteweise habe ich gehört, daß der Direktor bei ähnlicher Beschwerde über diesen Lehrer gesagt haben soll, daß man ihn nicht ändern könne und ihn eben so verbrauchen müsse, da man ihn nicht loswerde.

      Liebe Grüße

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  3. Ich bin deiner Meinung. Ich finde absolut, dass man von Lehrern erwarten kann, dass sie sich gut benehmen und ein Vorbild für ihre Schüler sein sollten. Und dass sie dieselbe Disziplin an den Tag legen müssen, die sie von den Schülern einfordern. Lehrer sind keine Halbgötter, die sich alles rausnehmen dürfen. Wenn man nie etwas sagt, wird sich auch nie etwas ändern. Ich finde Menschen mit Zivilcourage, die zu ihrer Meinung stehen, ausgesprochen wichtig. Es geht hier nicht um beständiges Meckern, sondern um Grundvoraussetzungen, die da sein müssen. Aber jetzt bin ich schon ein bißchen neugierig. Was hat er denn gemacht? Mußt ja nicht detailliert erzählen, wenn du nicht magst, nur so die Richtung.
    LG Eva

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    1. Ich schreib es Dir gerne, aber nicht hier öffentlich (das kann zu schnell allgemein zugeordnet werden), schick mir doch einfach ne Mail, ich finde bei Dir keine Mailadresse.

      Liebe Grüße

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  4. Lehrer sind zwar in der Tat keine Halbgötter, aber durch einen einmal erreichten Beamtenstatus so abgesichert, dass es tatsächlich nahezu unmöglich ist, sie "los zu werden" egal wie inkompetent oder persönlich ungeeignet sie auch sein mögen.
    Dem liegt leider ein grundsätzlicher Fehler im System zu Grunde - einer von vielen - der im Kleinen wie im Großen nur von anderen Beamten zu korrigieren wäre...eben!
    Sollte er sich aber tatsächlich zu Ungerechtbehandlung hinreißen lassen, braucht man vor allem stichhaltige Beweise und Belege dafür, je mehr desto besser, und wenn der Rektor daraufhin nicht handelt, muss man eben zu dessen Vorgesetztem ins Regierungspräsidium.
    Spektakuläres passiert dann meist auch nicht,aber so ein bisschen was bewegt sich meist schon.
    LG Anka



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    1. Vor dem Ereignis wurde die Halbjahreszeugnisnote besprochen, wir werden ja sehen, wie sie abweicht. Beamtenstatus dürfte eigentlich in diesem Fall nicht vorliegen, weil er Quereinsteiger aus einem anderen Berufsfeld ist.

      Wir werden sehen - wir werden beobachten.

      Liebe Grüße

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  5. Ich finde es gut und wichtig, das du den Mund aufgemacht hast. Ich habe das Gefühl, das man das sowieso viel öfter im Leben machen muss. Warum soll man es dann nicht demjenigen sagen, der für die Prägung des eigenen Kindes auch immens wichtig ist. Ich würde den Lehrer jetzt allerdings im Auge behalten.

    Wenn er ehrlich mit sich selbst ist, lernt er vielleicht dazu. Wenn er dich gehört hat, hat er hoffentlich wenigstens Respekt vor dir.

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Respekt, bestimmt nicht, dazu gehörte ja Selbstreflektion der eigenen Verhaltensweise, sprich sie überhaupt in Frage zu stellen.

      Mal sehen, was kommt.

      Liebe Grüße

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