Freitag, 15. April 2011

Er ist gefaßt

Er, der Maskenmörder, er, der schwarze Mann...

Er, der hier im Norden in unserer Umgebung sein Unwesen getrieben hat. Er, der kleine Jungen sexuell mißbraucht und einige auch umgebracht hat. Unter anderem einen aus dem Internat der Schule, in die ich gegangen bin. Ua einen Jungen aus einem Schullandheim hier in der Gegend.

Er, der immer in meinen Gedanken war, wenn meine Jungen in Schullandheimen, Jugendherbergen oder Pfadfinderlagern waren. Er, der auch ua der Grund war, weswegen ich hier über solche Aktionen immer erst im Nachhinein geschrieben habe.

In der letzten Pressekonferenz ging man davon aus, daß der Täter eine besodnere Beziehung zum Internat meiner ehemaligen Schule hätte haben können. Er ist mein Jahrgang. Da stellte sich natürlich die Frage, kenn ich ihn vielleicht. Dies ist aber nicht der Fall. Er hat dort wohl nur mal an einem Seminar teilgenommen.

Ich danke der SOKO, die so viele Jahre akribisch daran gearbeitet hat, diesen Mann zu fassen. Meine Gedanken sind aber auch bei den Familien der getöteten Jungen, deren Schmerz heute wieder eine neue Komponente bekommt.


Donnerstag, 14. April 2011

Röntgenbilder

Bild von Jan - 8 Wochen nach OP
rö

4 Monate nach OP
P1010279

Mittwoch, 13. April 2011

Ertrinkungsunfall

Hier kämpft ein kleiner Junge im künstlichen Koma seinen Weg zurück ins Leben, nachdem er einen Errinkungsunfall hatte.

Dies ist die Horrorvorstellung von Eltern schlichthin denke ich.

Und es kann so schnell gehen.

Unser 2. Sohn war letzte Woche auf Klassenfahrt am Steinhuder Meer. Ich unkte noch so rum, daß das ja nicht so tief sei und man darin nicht ertrinken könne, weil man eigentlich überall stehen kann.

Pustekuchen. Kann alles anders kommen. Die Kinder haben zusammen mit einer Organisation Flöße gebaut. Das Floß der Gruppe meines Sohnes hat die Schwimmer verloren, plötzlich umgekippt und mein Sohn hat ein Brett an den Kopf bekommen. Er muß dann wohl kurzfristig weggetreten gewesen sein, denn als nächstes merkte er wie er in dem noch sehr kaltem Wasser von der Schwimmweste nach oben gedrückt wurde, leider unter das Floß und kam nicht an die Luft. Panik, Orientierungslosigkeit taten das ihre und nur ein beherztes Eingreifen einer Mitschülerin, die ihn unterrausgezogen hat und dies aufgrund ihrer Körpergröße auch gut konnte, hat ihn vielleicht vor panischen fehlreaktionen bewahrt.

Jedenfalls war er ziemlich unterkühlt und stand unter Schock.



Fundstück


Fundstück, ursprünglich hochgeladen von Muschelsucher

Was man in Taschen, Dosen und ählichem noch nach Jahren findet - in diesem Fall war es ein verschollenes Sparschwein,

Dienstag, 12. April 2011

Heimkehr

Tja wie ist es bei uns. Ich weiß es nicht. Mein Sohn kommt heute nach Hause. Wir freuen uns wie toll. Seit Januar war er nicht mehr hier - außer zur Stippvisite. Seit Mitte November eigentlich in Krankenhäusern.
Anderseits habe ich auch Bammel. Wie gesagt, es ist nicht vollständig verknöchert. Während er in der Rehaklinik gut läuft, will er es zu Hause eigentlich nicht. Klagt über Schmerzen. Nun hat er aufgrund der Behinderung zum einen eine veränderte Schmerzwahrnehmung und dazu kann er ja nicht sprechen.
Auf Fragen nach Schmerzen hält er mir den Mund zu und will darüber nicht sprechen.
Wir werden sehen, wie es sich hier im Alltag anläßt. Es ist natürlich immer die Sorge, dass die Platte vielleicht doch die Belastung nicht aushält oder ein Sturz eh alles zunichtemacht.
Leider fand in letzter Zeit in der Rehaklinik Hilfsmittelveränderungen statt, ohne dass ich miteinbezogen wurde. Dies kenn ich so gar nicht von anderen Ärzten oder Krankenhäusern. Es wurden Nachtschienen einfach weggelassen. Da die Hüftproblematik meines Sohnes aber kein originär knöchernes Problem ist, sondern auf der Spastik beruht, ist eine Dehnung und Spreizung über Nacht schon wichtig, damit der Knochen von der Spastik nicht wieder in die Ausgangssituation von vor 2 OPs gezogen wird.
Angeblich verdrehe sich mein Sohn in der Schiene. Anstatt aber eine Nacharbeitung vorzunehmen, wurde einfach beschlossen, er brauche sie nicht mehr. Mit mir wurde gar nicht darüber geredet.
Ich schlug dann vor- als ich es dann mitbekam, man könne doch eine Nachbesserung vornehmen lassen. Da wurde mir gesagt, es sei schwierig mit mir zusammenzuarbeiten, denn ich sei zu nah an dem Geschehen dran und müsse alles kontrollieren und schließlich habe man da im Haus die Kompetenz. Was ich sicherlich leichter glauben könnte, wenn ich Entscheidungen auch erläutert bekäme. Außerdem kann man bei 4 Gesprächen mit der Ärztin innerhalb von 3 Monaten Aufenthalt wohl kaum von Kontrollzwang meinerseits sprechen. Denn das eine und einzige persönliche Gespräch fand am Aufnahmetag statt, so dass dann im Schnitt alle 4 Wochen ein Telefonat geführt wurde.
Ich habe dann die vorhandenen Unterschenkelschienen für die Nacht ins Spiel gebracht. Auch das würde nicht benötigt. Letzte Woche habe ich aber schon wieder eine Tendenz zur leichten Versteifung an der Achillessehne festgestellt. Das geht bei meinem Sohn leider in rasender Geschwindigkeit. In diesem Gebiet habe ICH fast 14 Jahre Erfahrung mit meinem Sohn und seiner Besonderheit. Deswegen hatten wir auch schon 2 OPs an den Achillessehnen.
Es ist schwer zuzusehen, wie in meinen Augen falsches geschieht. Für die letzten Wochen habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht und mir einfach vorgenommen, hier zu Hause die Lagerung wieder einzuführen und die Nächte für die Dehnung zu nutzen.
Ein Abschlußgespräch scheint es auch nicht zu geben. Wahrscheinlich wäre es auch meine Aufgabe gewesen, mich um ein solches zu kümmern, oder wäre das doch wieder Kontrollzwang gewesen. Ich weiß es nicht.
Leider habe ich hinsichtlich US noch nichts vom behandelnden Arzt gehört, ich gehe davon aus, dass es nicht klappen wird.


Samstag, 2. April 2011

Gewonnen

Ich habe eben eine komplette Austragung eines Kindergeburtstags im Schwimmbad im Nachbarort gewonnen.

Ich könnte tanzen vor Freude - welch Überraschung.