Freitag, 28. Januar 2011

Blogblume

Bei Niklashabe ich die Idee dieser Blogblume gefunden, hier lest Ihr wie man sie macht. Das ist meine Blogblume für meinen jungen Blog bei Blogspot:

blogblumeslogspot

und das für meinen schon sehr alten Blog bei blog.de

blogblumeblog

Da kommt die Lust auf Frühling durch ;-)

seit 25 Jahren ...

bin ich computerisiert. Heute vor 25 Jahren habe ich meinen ersten Computer gekauft einen V20 von Comodore.

Dies weiß ich deswegen so genau, weil am selben Tag die Challenger Katastrophe passierte, die sich heute zum 25. mal jährt.

Aber das nur am Rande...

Ich habe mich am letzten Donnerstag mit einer fiesen Grippe ins Bett gelegt. Von jetzt auf gleich fühlten sich alle Gelenke an, als seien sie entzündet. Bis auf Halsschmerzen und einen inzwischen lockeren aber nervigen Husten, habe ich es nach 1 Woche ausgestanden.

J. ist in der Reha gut angekommen und fühlt sich da wohl. Am Aufnahmetag haben wir einige Gespräche mit Ärztin und Therpeuten, aber auch den Betreuenden auf der Station gehabt.

J. ist wieder auf der gleichen Station, aber nicht wie damals im Fischflur, sondern im Elefantenflur, da dort die Teens untergebracht sind. Die haben einen Computer und Fernseher im Gemeinschaftsraum und spätere zu Bett geh Zeiten... aber auch Verpflichtungen wie Tischdienst usw.

Bei J. beginnt der Tag mit sogenannter ADL Pflege, also unter Ergotherapeutischer Aufsicht soll er Selbständigkeit lernen, was ANziehen, Waschen, Zähneputzen usw angeht. Dies wird im Alltagsstreß, wenn um 7.00 Uhr der Schulbus vor der Tür steht immer sträflich vernachlässigt.

Um 7.30 ist Frühstück und danach in der Regel Gangtrraining oder ähnliches. Es schließt sich Schule unter neuropädagogischer Leitung in Kleingruppen an.

Mittagessen ist um 12. Von 13-14 Uhr ist Mittagsstunde, alle Kinder leise in den Zimmern. Viele brauchen noch Mittagsschlaf nach schwerer Erkrankung oder einem schweren Unfall.

An Therapien wird Motomed (Fahrradtrainer), Gangtraining, Laufband, Ergo, Logo, KG, Rolligruppe, Klettern (hatte er in 2008), Sozialtraining uä angeboten. Der Tag ist voll. Jedes Kind bekommt seinen individuellen Plan, der dann im Gemeinschaftsraum und über dem Bett des Kindes hängt und wir Eltern bekommen einen Plan - mit Namen der Therapeuten.

Bei den Besuchen war J. munter, gut gelaunt und wirkte in der Gruppe auf dem Elefantenflur zufrieden.

Ich werde ihn in Zukunft versuchen Mittwochs zu besuchen, da wir dann am Elternkindschwimmen teilnehmen können.

Im Elefantenflur ist nur ein Kind mit mitaufgenommener Mutter. Das ist ganz schön, da sich so kein anderes Elternteil mit in die Belange meines Kindes einmischen kann. Mit dieser einen Mutter hatte ich wunderbare Gespräche. Ihre Tochter mit DS hatte eine schlimme Erkrankung und die Überlebenschance stand bei unter 1%. Nun ist sie wieder fit wie man es kaum glauben mag und immer nur staunend über dieses Wunder verstummt.

Mit ihr habe ich diese wunderbare Idee des Zukunfstfestes für Kinder mit Behinderungen besprochen.

Siehe dazu auch diesen Link:
http://www.inklusionspaedagogik.de/content/blogcategory/58/96/lang,en/

Ich werde bei den nächsten Besuchen Fotos von der Rehaklinik machen, damit ich Euch, liebe Leser, einmal wieder dahin mitnehmen kann.




Freitag, 21. Januar 2011

2 fach abgegeben... 2 Gefühle

Mit meinem Sohn habe ich in der Reha auch die Verantwortung abgegeben. Während das erstere mein Mutterherz schmerzen läßt, läßt letzteres mich erleichtert aufatmen.

So sehr, daß ich mich gleich mal mit einem grippalen Infekt hingelegt habe. Auch wenn ich mich schweinisch fühle, hoffe ich nicht, daß es die Schweinegrippe ist.

Ich werde später genauer von der Reha und der Aufnahme berichten.

Sonntag, 16. Januar 2011

Was wir heute taten...

Wir haben nach Abwechslung gesucht... seht selbst:




Freitag, 14. Januar 2011

Annastift - Anna von Borries

Hier mein Sohn mit der Stifterin ua dieser Klinik:

Anna von Borries

Und das waren die ersten Schritte:

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Wenn die Wortwahl auch gewöhnungsbedürftig erscheint, so ist es doch noch immer aktuell.

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Anna von Borries wurde geboren am 26. April 1854 in Rehme bei Bad Oeyhnausen. Aufgewachsen ist sie in Dalldorf, Herzogtum Lauenburg an der Elbe. Mit zehn Jahren verlor sie den Vater, wenige Jahre später die Mutter. Ihre Eltern hatten ihr überzeugend und gewinnend Glauben vorgelebt, diese Orientierung blieb ihr nicht nur als Erbe, sondern als eine Verpflichtung zur Hingabe an Christus und an die Menschen.



1887 starb ihr Pflegevater, mit der Pflegemutter zog sie von Lauenburg nach Hannover. Dort fand sie Anschluß an eine erwachende, soziale Bewegung innerhalb der Lutherischen Hannoverschen Kirche. Ihr besondere Aufmerksamkeit richtete sich nach einigen Jahren auf körperbehinderte Menschen. In eben dieser Zeit - 1891 - fiel ihr ein größererer Geldbetrag zu: eine Erbschaft in Höhe von RM 5000.-.



“Ich möchte dieses Geld verwendet sehen zur Fürsorge und Erziehung für jugendliche Krüppel. Wohl ist mir die Geringfügigkeit dieser Summe angesichts des Zweckes, dem sie dienen soll, bewußt; allein ich hoffe, daß Gottes Segen auch auf dieser Gabe ruhen und er diesem Anfang Wachstum und Gedeihen geben werde. Zudem tröstet mich der Gedanke, daß die meisten Veranstaltungen für Krüppel aus kleinen Anlagen hervorgegangen sind....”



Der Arbeit mit Körperbehinderten widmete Anna von Borries sich mit ganzer Hingabe und großer Liebe. Sie selber litt nach einem schweren Sturz in ihrer Jugendzeit an Rückenschmerzen. Aber den Dienst an Notleidenden erkannte und bezeichnete sie als Gottesdienst.



Das Werk wuchs schnell, der Bedarf war groß. 1897 entstand das erste große Haus in Kleefeld, die Baukosten von RM 75.000.- waren größtenteils aufgebracht worden durch eine Kollekte in der Hannoverschen Landeskirche (Ertrag: RM 42.694.-). Es bot 40 Behinderten Platz. 1902 erweiterte man auf 90 Plätze. Das mittlerweile in “Annastift” umgetaufte “Krüppelheim” entwickelte sich zu einer orthopädischen Spezialklinik, in der ärztliche Behandlung, berufliche und allgemeine Bildung, Seelsorge und Pflege Hand in Hand arbeiteten.



Anna von Borries besaß einen sehr kritischen, wachenGeist, der sich nicht selten in Selbstzweifeln gegen sie selber wandte. Andererseits konnte sie größte finanzielle Risiken eingehen, um das Werk weiterzuentwickeln, wenn die Notwendigkeit dazu einfach unabweisbar wurde. 1908 konnte ein großes Lehrlingsheim für Behinderte ingeweiht werden. Dies Wagnis - es gelang und hatte Bestand - hat Anna von Borries entsetzlich viel Kraft gekostet. Bald danach zog sie sich - selber auch leidend! - aus der Leitung zurück und legte sie in andere Hände. Einige Jahre lebte sie am Harzrand.



Wirtschaftliche Not ließ sie 1926 wieder zurückkehren, aber als Pensionärin. Streng hütete sie sich, in die Geschäfte oder Belange des Stiftes einzugreifen. Ihr Aufgabe sah sie in Fürbitte, Seelsorge und Beratung - wenn diese erbeten wurde. Als 90jährige lehnte sie es ab, aus Hannover evakuiert zu werden - die Bombenangriffe beschädigten das Stift nicht. Am 6. Oktober 1947 wurde sein 50jähriges Bestehen gefeiert.



Sie starb am 4. Juni 1951. Als Bibelwort zu ihrer Beerdigung hatte sie schon Jahre vorher ausgewählt: “Ich aber will schauen Dein Antlitz in Gerechtigkeit; ich will satt werden, wenn ich erwache, an Deinem Bilde.” (Psalm 17,15)



“Der Täter ist der Glaube, die Liebe ist die Tat” (Anna von Borries)

Unser Weihnachtswunder

Da Ihr alle übereinstimmend in den Kommentaren das ausdrückt, was wir auch sehen und es scheinbar sogar über die Fotos rüberkommt, traue ich mich von unserem kleinen Weihnachtswunder zu schreiben.

NAchdem der Streß und Schmerz nach der OP abgeebbt ist, veränderte sich unser Sohn wieder zu dem Kind, das er vor der OP 2008 war. Die Gesichtszüge sind entspannter, er ist glücklicher, ausgeglichender und wirkt nicht mehr so gequält.

Dies sagen übereinstimmend alle, die ihn erlebt haben und Eure Kommentare bestätigen mich darin, mir das alles nicht nur einzubilden.

Ich kann mir auf BAsis dieser Beobachtung nur vorstellen, wie er unter dem ZUstand nach der letzten OP gelitten hat. Es scheint so, als habe er sein Leben, so anders und so besonders es auch sein mag, wieder gewonnen, das nach der letzten OP in 2008 so an Lebensqualitäteingebüßt hat.

Gestern habe ich gar keine Bilder gemacht. Aber ich werde wieder zur Kamera greifen.

Er ist gestern noch wieder mit dem Rollator gelaufen. Ohne darf er nicht, da aufgrund der veränderten Knochenstruktur- wegen VOrOP- der Knochen noch nicht fest verknöchert ist.
AUch wir haben gestern noch 3 Runden über den Flur gedreht, danach ist er auch erchöpft ins Bett gekippt.

Fotonachtrag:
Guten Morgen Bilder:

Frühstück am Bett

Frühstück im Bett
Frühstück

Fast satt:
fast satt

Frühstücksfernsehen:
Frühstücksfernsehen

Donnerstag, 13. Januar 2011

... und läuft...

heißt es ja in einer Fernsehwerbung. Genau wie in der Werbung könnten sich die Ärzte, Schwestern und KGs zufrieden zurücklehnen und sagen: UND LÄUFT!

Das RöBi sieht gut aus, allerdings ist der KNochen noch nicht vollständig verheilt, da die Knochenstruktur durch die VorOP verändert ist.

Wir werden jetzt am 19.1. in die Reha gehen. Irgendwie ist es schlimm, wenn man sich auf einen kürzeren Zeitraum eingestellt hat, sich jetzt wieder darauf einzulassen. Aber wir werden es einfach geschehen lassen müssen.

Hier noch ein paar Fotos... ich werden sie wieder nach einiger Zeit privat schalten. Danke für Eure lieben Kommentare. Sie tun und alle hier sehr gut.

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Samstag, 8. Januar 2011

Ich packe meinen Koffer...

denn schon Montag geht es ins Krankenhaus. Am Donnerstag werden wir wohl voraussichtlich in die Reha verlegt - so denn alle Hilfsmittel fertig sind.

Es sind tatsächlich alle Bewilligungen für Reha und Rolli eingetrudelt, alles rechtzeitig.

Der neue Rolli kann jetzt bestellt werden und die Reha angetreten.

Kaum zu glauben, 8 Wochen sind nach der Op vorbei und die Liegezeit neigt sich dem Ende zu.

Spannend wird noch das Röntgenbild. Leider erscheint alles asymmetrisch, was uns damals in der Klinik alles anoperiert wurde. Sitzkissen und Spreizschiene erscheinen für Normalos schief und krumm.´

Meine Schwiegermutter hat mir auch heute noch eine Tasche mitgebracht, damit ich ausreichend Lesefutter für die Krankenhaustage mitnehmen kann:

lesende Frauen

lesende Frauen

Donnerstag, 6. Januar 2011

Eis, Schulfrei und Warten

bestimmt das heutige...

ALso der erste Schultag ist wiede schulfrei. Dabei war ich der Meinung, daß es den Kindern (und mir) auch mal wieder gut tut, wenn sie aushäusig sind.

Heute muß ich dann den Liegendtransport ins Krankenhaus beantragen. Kaum zu glauben, am Montag ist die Zeit schon um. Dann geht es ins KH und J. wird wieder auf die Beine gestellt.

Die Anmeldung zur Reise bei der Lebenshilfe hat geklappt und jetzt muß nur noch das Pfadfinderlager klappen. Dann haben wir ein paar Tage für uns in den Sommerferien.

Von der Rehagenehmigung habe ich noch nichts gehört, ebensowenig wie von dem Rollstuhl oder der Pflegestufe.



Sonntag, 2. Januar 2011

Reisepläne für dieses Jahr

Morgen ist die Anmeldung für die Lebenshilfereisen im Jahr 2011. Welch ein Glück, daß gerade eine Reise zum Zeitpunkt angeboten wird, zu dem die anderen 3 Kinder voraussichtlich im Pfadfindersommerlager sind.

Ich hoffe, daß ich J. in dieser Reise unterbringe... und was fangen dann mein Mann und ich mit dieser Zeit an???