Sonntag, 28. November 2010

Ist es so schlimm um uns bestellt?

...dachte ich heute morgen, als ich einen Brief der Klinikseelsorge vorfand. Es waren aber "nur" Worte zum 1.Advent und eine Einladung in den heutigen Gottesdienst. Der sind wir auch gerne gefolgt. Stimmingsvoll war der Gottesdienst, durch die Fenster sah man die überzuckerten Bäume und den gefrorenen Annateich. Das paßte gut zur brennenden ersten Kerze und dem ersten Advent.

Ansonsten geben wir uns dem langsamen Wellenschlag des Wochenendes im Krankenhaus hin. Morgen werden unsere Freunde Richtung Heimat entlassen, wir bleiben allein zurück.

Gestern war die restliche Familie hier und hat Leben in die Bude gebracht. Wichtig war es für die Kinder, Zeit mit der Mutter zu haben, kleinere und größere Sorgen zu besprechen.

Ich wünsche allen Lesern einen gesegneten ersten Advent und einen schönen Restsonntag.

Freitag, 26. November 2010

mal wieder ein Lebenszeichen

Ich wollte mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben. Es ist immer noch alles gut und alles anders.

Nachdem ich J. außerhalb der Gipsschiene bei der Krankengymnastik gesehen habe, erscheint mir der Vorwurf des damaligen Oberarztes aus der Seeparkklinik, ich hätte beim Umlagern oder Ballonspielen mit meinem Sohn dafür die Ursache für das Lösen der Schraube gesetzt, noch unsinniger und noch ärgerlicher.

J. wird schon gut durchbewegt und ist auch schon wieder gut beweglich. Zu gut, denn er hat seine Gipsschiene auch schon zerlegt. Daher wurde dann im Zusammenspiel mit der Kg und Ärzten beschlossen, den instabilen Gips gegen eine Nachtlagerungsschiene auszutauschen. So werde ich ihn dann zu Hause in der Nachtlagerungsschiene pflegen. Dies ist mir ganz recht. So können wir auch die Eingewöhnung in die Nachtschiene vorverlegen. Er wird sie besser akzeptieren, da er noch OP Wundschmerz hat. Hoffen wir.

Außerdem bekommt die Schiene nach der schlechten Vorerfahrung jede Mange Quengelgelenke (die KK wird stöhnen, denn die sind sautauer) aber so werden wir ihm für seinen Bewegungsdrang dosierte Ventile geben, was die Akzeptanz auch erhöhen wird.

Der Knochen sieht auf dem RöBi gut aus, es ließ sich auch alles gut fixieren, da er als guter Läufer für einen Spastiker ja recht kräftige Knochen hat, was bei nicht laufenden Kindern nicht unbedingt derFall ist.

Für die Nachtschiene haben wir schickes Fußballdesign - wohl ein Überbleibsel der WM (so wie der Klingelton meines Sohnes)ausgesucht.

Nachteil dieser Variante mit der Nachtlagerungsschiene ist, daß wir noch bleiben müssen, bis diese gefertigt ist.

Wir brauchen auch einen neuen Aktivrolli. Ich hoffe, das klappt mit einer zeitnahen Bewilligung.

Gleich gebe ich meinen Sohn in den Spiel und BAsteltreff und werde dann nochmals in die Stadt und vielleicht zum Weihnachtsmarkt gehen, was bei dem sanft rieselnden Schnee sicherlich sehr stimmungsvoll ist.

Liebe Grüße

Dienstag, 23. November 2010

die Nationalhymne im Kleiderschrank

Heute Morgen war ich gerade mit meinem Sohn beschäftigt, als ganz leise die Nationalhymne aus unserem Kleiderschrank ertönte. Jetzt ist es soweit, der Krankenhauskoller setzt ein. Zum Glück hörten es die anderen Patienten auch. Das war schon beruhigend.

Nach einigem Suchen und Lachen fand sich der Übeltäter in Form des Handys meines Sohnes, der die Hymne als Weckton - zum sofortigem Strammstehen ;-) - eingestellt hatte.

Will damit sagen, wir sind auch noch geistig gesund. Auch nachdem wir gestern als Mütter die Kinder im Spieltreff abgegeben haben und in die Stadt gegangen sind. Jetzt sind die Betten unserer Kinder mit Lichterketten geschmückt.

Die Oma hatte mir noch Geld mitgegeben. Das habe ich für eine Kugelbahn ausgegeben, mit der J. jetzt gerade beschäftigt ist.

Leider kann ich die Fotos nicht hochladen, da ich das falsche Kabel mitgenommen habe, ich werde sie nachreichen.

Immer noch ißt J. gut. Das betone ich deswegen so sehr, weil er nach der letzten OP das Essen wegen der Schmerzen verweigert hat und enorm abgemagter ist, was letztendlich wohl auch lebensbedrohend war. Ein Infekt in der Zeit und das hätte der letzte sein können.

Gestern Abend wollte er nun nicht essen, da hat er noch Schmerzmittel bekommen und war danach wieder ein anderer und hat wieder gut gegessen. Daher sind die Mahlzeiten mehr Indikator als eigentliche Nahrungsaufnahme.

Wir haben festgestellt, daß J. nach der OP nicht mehr in unserem Rolli sitzen kann, wir müssen also einen neuen beantragen. Gestern haben wir einen neuen uns ausgesucht und farblich gestaltet. Irgendwie hat das auch Spaß gemacht.

So langsam macht sie bei mir die Panik breit, wie ich die Versorgung zu Hause gestalten soll, wenn dann auch die anderen Kinder und mein Mann wieder mich in Beschlag nehmen, während die Pflege zZ ein 24 h Rundumjob ist, den ich teilweise noch nichteinmal alleine machen kann, da eine zweite Person notwendig ist. Wenn dann auch noch alles von mir gewaschen und gekocht werden muß, graut es mir.

Außerdem benötige ich Unmengen an Pflegehilfsmitteln, die ich erst bei der Krankenkasse genehmigen lassen muß. Bis das durch ist und die geliefert sind, werden wir wohl hier schon wieder aufgenommen.

Außerdem wie mache ich der KK klar, daß ich 3 verschiedene Windelsysteme ineinanderstecken mjuß usw.

Außerdem brauche ich Gips und Binden zum Nacharbeiten, Fliesstoff, zum Auspolstern usw.

Aber andere vor mir haben das auch gepackt und das ewige Müttermantra greift auch hier: Es ist nur eine Phase.



Sonntag, 21. November 2010

erster Ausflug

Heute konnten wir das lange Warten durch unseren ersten Ausflug mit dem Liegerolli verkürzen. Etwas frische Luft hat unsere Jungen wieder munterer gemacht. Auch uns Müttern tat der Spaziergang gut. J. ist nach wie vor schmerzfrei und entspannt, so habe ich ihn das letzte Mal nicht erlebt. Er ißt auch noch, was auch ein gutes Zeichen ist.

Der Vorsteher des Annastifts war früher unser Gemeindepastor. Er ist extra zu uns gekommen. Die Oberschwester hatte ihm wohl eine Mail geschrieben, daß ehemalige Gemeindemitglieder da sind und schon war er da.

Hoch aktuell haben wir eine gute Diskussion über Integration und Inklusion einerseits aus Elternsicht, aber auch aus der Sicht der Einrichtungen geführt, denn gerade an letztere wird ja durch die UN Konvention der Auftrag gestellt, sich zu bewegen.

Ich danke für alle lieben Kommentare hier, sie sind mir alle sehr wertvoll und ich bin berührt, wer alles an uns denkt.

Liebe Grüße Euch allen!



Samstag, 20. November 2010

Das lange Warten

Irgendwie wartetman im Krankenhaus immer, warten auf das nächste Essen, warten auf die Schwestern, warten auf die Visite, alles ein allgemein zielgerichtetes Warten auf Heilung.
Genau das machen wir jetzt, warten, daß die Knochen zusammenwachsen - hoffentlich und diesmal hoffentlich im richtigen Winkel.

Der Gips ist halbiert. J. liegt nur noch in der unteren Schale, was für ihn deutlich entspannter ist. Wir bekommen Klogang mit Ente und Pfanne einigermaßen geregelt, wir spielen uns als Team ein. Er ißt weiterhin gut und hat eigentlich keine Schmerzen.

Heute habe ich mir den Nachmittag frei genommen, meinen Sohn einen Film angemacht (tragbarer DVD Spieler) und bin eine Runde im Park joggen gegangen.

Das tat mir gut. Leider blieb der wachmachende Effekt der Sauerstoffdusche aus. Ich bin tatsächlich heute schon vor dem Abendessen neben dem Bett meines Sohnes sitzend und ihn streichelnd eingeschlafen.
Die eintönige Ruhe eines Samstagsnachmittags im Krankenhaus ist einschläfernd.

Aber liebe einschläfernde Ruhe, als ein Kind, das immer jammert.

Wie sind also nachwievor guter Dinge.

Ich berichte weiter, wenn ich nicht gerade schlafen.



Donnerstag, 18. November 2010

alles, was anders ist, ist gut

Und zum Glück ist vieles anders.

Nach der Essensverweigerung nach der ersten OP - wohl wegen der dauerhaften Schmerzen- war ich ja auf alles vorbereitet, aber nicht, daß mein Kind mir ganze Portionen mit Begeisterung verspeist.

Klar ist nicht alles toll, der Gips stört und von Zeit zu Zeit ist er mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Eben konnte der Zugang gezogen werden, da er ausreichend ißt und trinkt.

Prima.

Morgen wird der Gips geschalt. Das wird auch mehr Lagerungsbequemlichkeit für ihn bedeuten.

Ich berichte weiter und lese und danke alle anteilnehmenden Worte, komme aber leider nicht dazu, sie alle persönlich zu beantworten. Sie bedeuten mir aber alle sehr viel.



Mittwoch, 17. November 2010

Geschafft

Wir haben es geschafft und sind geschafft. Ein Tag der nur aus Warten bestand kann so furchtbar anstrengend sein.

J. liegt jetzt neben mir, schläft und hat seit dem Aufwachen immer wieder Phasen von Schmerzen. Er wacht dann auf und fragt verzweifelt nach Mama, die bei den Schmerzen helfen soll. Leider ist es zZ an Mitteln ausgereizt. Da Mutter nicht helfen kann, wird nach dem Papa verlangt.

Das Vertrauen des Kindes enttäuschen zu müssen, in einer solchen Situation helfen zu können, schneidet ins Herz.

Viele ehmalige Gedanken kamen wieder hoch und J. verzweifelter Blick, als er das Ausmaß des Gipses wahrnahm (Becken, Bein, Fuß) drang auch direkt in mein Herz.

Ich sitze neben ihm am Bett, nur im Schein des Laptopbildschirms und lausche zufrieden seinem Atem und bin glücklich so lange er schläft und streichle ihn verzweifelt, wenn er aufwacht und Schmerzen hat.

Die Ärzte sind zufrieden mit dem Ergebnis.

Ich danke für alle guten Wünsche, Gebete und lieben Worte die hier hinterlassen wurden oder uns einfach ohne Kommentar zu teil geworden sind.



Dienstag, 16. November 2010

gefürchtet und herbeigesehnt

Haben wir den heutigen Tag.

Seltsam, wenn der Tag, der so lange wie eine Drohung vor einem steht plötzlich unschludlig erwacht, wie jeder andere Tag.

Also wir sind im KH. Ich nehme es mal nicht als schlechtes Omen, daß die Ärztin, die damals die Aufklärung in der anderen KLinik gemacht hat, sie heute hier auch gemacht hat.
Dennoch war ich etwas erstaunt, sie zu sehen.

J. ist guter Dinge, hat seinen Freund im Zimmer, er wirkte gelöster als in den letzten Tagen.

Während ich mich in den letzten Tagen einerseits gehetzt und andererseits wie innerlich erfroren und dadurch gelähmt fühlte, bin ich jetzt auch lockerer. Es geht jetzt alles seinen Gang. Um 12.30 sind wir ca dran.

Gute Wünsche, gedrückte Daumen und Gebete nehmen wir in jeder Form dankbar an.


Montag, 15. November 2010

Persönlich

Ich wollte die Bilder des gestrigen Postings nicht zu lange hier öffentlich stehen lassen. Daher habe ich das Posting wieder rausgenommen.

Möchte mich bei allen aber ganz herzlich für die lieben Worte und Anteilnahme bedanken.

Das tut sehr gut.

Donnerstag, 11. November 2010

Exotisches Obst und Gemüse

ist ja in unseren Supermarktsregalen keine Seltenheit mehr. Heute habe ich zwei schöne neue Sorten entdeckt und mir gleich einen Rüffel abgeholt: Hier dürfen Sie aber nicht fotografieren! Daher bitte ich die manglende Schärfe zu entschuldigen.

exotisches Gemüse - Eibergsalat

exotisches Obst

Und dann habe ich noch was nettes für Lawendula gefunden:

Für Lawendula

Ich bin derzeit sprachlos, ob all der Ereignisse, die sich hier gerade ereignen. Ich kann es nicht zu Papier bringen, alles noch so aufwühlend, verletzend, schwierig.

In den Tagen werde ich es ordnen und erklären.

Dienstag, 9. November 2010

aus dem Rahmen fallen

Ein paar Spielereien, die aus dem Rahmen fallen:

OUTOFBOUNDS3

outofbounds2

outofbounds


Das war mein allererster Versuch:

Out of bounds - first Try

Montag, 8. November 2010

Unterschiede - Widersprüche

Ich lese des öfteren in einem Kinderarzt Blog. Vor kurzem stellte er mit großem Kopfschütteln fest, daß es Mütter gibt, die ihrem 7 jährigen Kind ein Handy kaufen.

Nach einigen Schilderungen über seine Kinder gehe ich auch von Kindern höchstens im Grundschulalter aus.

Nur verwunderlich fand ich das Kopfschütteln über die Mutter mit dem Handykauf und dann sein neuestes Posting, in dem er überlegt, in welcher Reihenfolge er seinen Kinder Star Wars zeigt.


http://kinderdoc.wordpress.com/2010/10/21/handyle-furs-bobele/


http://kinderdoc.wordpress.com/2010/11/05/star-wars-off-topic/

Je nachdem wie man es betrachtet. Wir sind eigentlich alle Handy Muffel, dennoch hatten unsere Kinder verhältnismäßig früh eines (einfaches mit Prepaid) weil sie schon sehr früh alleine zu Vereinen,Turnieren usw gegangen sind und ich es einfach besser fand, wenn sie ohne andere um Hilfe zu bitten auch mich erreichen können - in welcher Situation auch immer.

Die beiden jüngsten Kinder haben einen sehr langen Schulweg und das Sekretariat ist nur 2x in der Woche besetzt, wenn also das Fahrrad einen Platten hat oder sonst was, können sie uns nicht um Hilfe fragen, da sie in der Schule nicht telefonieren können, bzw nicht sicher ist, ob eine Ansprechperson da ist.

Daher hatten sie früh ein Handy und noch von keiner Prepaidkarte ist auch nur das Startguthaben vertelefoniert worden, doch wenn sie anrufen mußten, war es auch gut, daß sie es dabei hatten.

Star Wars dagegen hat noch kein Kind bei uns zu Hause gesehen... jetzt unser 2. gerade bei einem Kindergeburtstag und war damit einer der wenigen, die es nicht kannten. Die gesehene Episode hatte FSK 12 und keines der anwesenden Kinder hatte das Alter.

Es hat ihm nicht geschadet, keine schlimmen Träume oder was auch immer, finde nur die unterschiedlichen Betrachtungsweisen, was man seinen Kindern an Technik in welchem Alter zu zumutet so interessant.



Sonntag, 7. November 2010

Im Wartesaal

Irgendwie komme ich mir wie im Wartesaal vor. Warten auf das unsausweichliche. Es ist schon komisch, etwas am liebsten umgehen zu wollen und doch dankbar zu sein, daß es nun bald einfach in Angriff genommen wird.

Manchmal ist die Angst schlimmer als dann die Tatsachen. Leider waren beim letzten Mal die Tatsachen viel schlimmer als die Ängste.
Was wiederum es schwer macht, einfach zu vertrauen.

Der Sturm hat sich hier gelegt und die Sonne zaubert die wunderbarsten Herbstfarben. Oft bedaure ich, einfach keinen Fotoapparat mitgenommen zu haben.

Aber der Regen und der Sturm hatte auch was positives. Mein Kinder konnten zwar naß aber unbelästigt zum Tischtennistraining kommen.

Die Trainerin hat wirklich bei allen Stellen riesigen Wirbel gemacht. Dennoch werden die Kinder weiterhin nur begleitet zum Training gehen.

Achso eine Gschmacksfrage: Eine Großmutter begleitet ihren Enkel aus der 3. Klasse immer zum Training und zieht ihn in der Jungenumkleide noch um. So langsam wird das meinem fast 12 jährigen Sohn unangenehm.

Noch eine - wenn auch nicht sonnige- Herbstimpression:

Oslo im Nebel Oslo by Fog

Freitag, 5. November 2010

Grau

Hier stürmt es naß - es ist dunkelgrau und ungemütlich, daher hier ein schönes Herbstbild:

Oslo im Nebel Oslo by Fog

Donnerstag, 4. November 2010

Wir wünschen Glück

Der kleine Niklas ist jetzt im OP.

http://niklaskainz.blogspot.com/2010/11/wunscht-mir-gluck.html

Ich hoffe es verläuft alles gut.

Bedrohung

Seit einiger Zeit berichten meine Söhne, daß sie im Vorfeld des Tischtennistraining, das in der Sporthalle der Hauptschule stattfindet, von den dort den Nachmittag auf dem Schulhof verbringenden Schülern belästigt werden.
Erst fing es an, daß mit dem Fußball auf sie geschossen wurde, dann mit Spielzeugpistolen, die kleine Kügelchen abschießen.

Nun hat die Trainerin angeordnet, daß die Kinder außerhalb des Schulgeländes auf sie warten und sie gemeinsam das Spießrutenlaufen machen, da auch die "großen" mit 15-16 Jahren Angst hatten.

Aber das hat auch nichts genützt. Gestern sind sie nun auf der anderen Seite der Schule gestellt worden, mit Sprüngen in den Rücken wie Kung Fu versehen wurden, dann wurden ihnen die glühenden Seiten der Zigaretten vors Gesicht gehalten.

Da paßt dann Elsiabeths heutige Frage gut ins Bild und zeigt, daß die Vorkehrungen bei weitem nicht ausreichen. Denn die rauchenden Kinder gestern sind eher 13 als 16.

Zumindest ist mein Sohn völlig außer sich wieder gekommen. Das Turnier lief dementsprechend auch schlechter als erhofft.

Vor einigen Jahren gab es schon mal solche Situationen, da wurde dann der Schulhof abgeschlossen. Die (damals andere) Kinder waren dennoch auf dem Schulhof, in dem sie über oder unter der Absperrung durchkletterten und waren dann noch agressiver. So erscheint das auch keine gute Möglichkeit.

Die Trainerin nimmt heute mit der Präventionsbeauftragten der Stadt und der Polizei Kontakt auf.

Bereits in der 3. Klasse hatte mein Sohn eine Präventionsgruppe der Polizei bei sich in der Schule und sie haben damals schon die Hauptschule als einen Ort genannt, an dem sie sich nicht sicher fühlen. Aber getan hat sich nichts.

Die Trainerin erzählte sogar, daß sie einmal einen Notruf gestartet hatte und man wirklich fragte, wo denn die Hauptschule sei. Das ist doppelt erschreckend, da sie von der Polizei aus sogar zu sehen ist.

Ob es Schüler der Schule sind oder sie nur so einfach Nachmittags da so abhängen weiß keiner genau.

Wir werden jedenfalls unsere Kinder heute begleiten müssen.