Sonntag, 7. November 2010

Im Wartesaal

Irgendwie komme ich mir wie im Wartesaal vor. Warten auf das unsausweichliche. Es ist schon komisch, etwas am liebsten umgehen zu wollen und doch dankbar zu sein, daß es nun bald einfach in Angriff genommen wird.

Manchmal ist die Angst schlimmer als dann die Tatsachen. Leider waren beim letzten Mal die Tatsachen viel schlimmer als die Ängste.
Was wiederum es schwer macht, einfach zu vertrauen.

Der Sturm hat sich hier gelegt und die Sonne zaubert die wunderbarsten Herbstfarben. Oft bedaure ich, einfach keinen Fotoapparat mitgenommen zu haben.

Aber der Regen und der Sturm hatte auch was positives. Mein Kinder konnten zwar naß aber unbelästigt zum Tischtennistraining kommen.

Die Trainerin hat wirklich bei allen Stellen riesigen Wirbel gemacht. Dennoch werden die Kinder weiterhin nur begleitet zum Training gehen.

Achso eine Gschmacksfrage: Eine Großmutter begleitet ihren Enkel aus der 3. Klasse immer zum Training und zieht ihn in der Jungenumkleide noch um. So langsam wird das meinem fast 12 jährigen Sohn unangenehm.

Noch eine - wenn auch nicht sonnige- Herbstimpression:

Oslo im Nebel Oslo by Fog

Kommentare:

  1. Ich kenne dieses Gefühl und es fühlt sich nicht toll an! Im Wartesaal, finde ich ist wirklich ein treffendes Wort! Manchmal spürt man, dass etwas auf einen zukommt und man fühlt sich so machtlos, dass man es einfach hinter sich bringen möchte um zu wissen woran man ist und wie es weiter geht.
    Ich vertraue immer darauf, dass alles Gut wird! Selbst wenn der Glaube daran oft Kraft kostet...aber es scheint so zu sein!

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  2. Ja mit dem Vertrauen, das kenn ich auch...

    Das ist ein Unding, was die Großmutter da macht.

    Bei uns schüttet es...keine Ende in Sicht...

    schön Sonntag euch!

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  3. Ich möchte mich "Lia" anschliessen. Sie hat es so ganz "rund" geschrieben.
    Find ich auch nicht o.k. was die Grossmutter da macht. Kann die Trainerin da nichts sagen? Ist der Oma vielleicht nicht bewußt wie unpassend das ist...?
    Ich wünsch Dir ganz viel Zuversicht.
    Elisabeth

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  4. ach, dass kann ich gut nachvollziehen, dass es jetzt zu diesem komischen gefühl kommt. Es wird gut werden mit der OP. vertrau darauf. das darauf warten ist meist schlimmer.... ich wünsch dir viel Optimismus und Zuversicht!

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  5. Das Warten ist bei entscheidenden Sachen
    immer das Schlimmste.
    Das denke ich bei jedem Warten, das nicht
    entscheidend ist.
    Man kann nichts ändern, möchte es aber.

    Der Großmutter müsste man das sagen.

    Liebe Grüße
    Angela und Elisabeth

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