Dienstag, 26. Oktober 2010

Hören und Fahren oder besser nicht hören und nicht fahren

Gestern hatten wir unseren regelmäßigen Termin in der Pädaudiologie und es ist das eingetreten, wovor ich mich gefürchtet hatte. Der hiesige HNO hatte ja einen akuten Otoskleroseherd bei meiner Tochter entdeckt und nun zeigen auch die Hörergebnisse mit einer plötzlich aufgetretenen Tieftonschwerhörigkeit, daß er es richtig erkannt hat.

Der Hörbefund und auch die Sprachverständnistests zeigen trotz unterschiedlicher Meßmethoden das gleiche Bild. Fortschreitende Versteifungsproblematik heißt es im Bericht.

So haben wir eine Verordnung für 2 Hörgeräte in der Tasche, was irgendwie tonnenschwer auf mir lastet. Nicht die Tatsache als solche. Aber ich kenne mich so gar nicht damit aus.

Heute Nachmittag kommt gleich die Lehrerin vom mobilen Dienst für hörgeschädigte Kinder, um die neue Situation mit uns zu besprechen. Ich bin dankbar nicht alleine dazustehen.

Heute Morgen blieb dann nach zwei kurz aufblinkenden Fehlermeldungen das Auto stehen. Das Autohaus meldet sich auch noch nicht mit der Diagnose...

Manchmal hat man einen Lauf-

allerdings sollte ich dankbar sein, daß es heute nur ca 2 km von hier entfernt passiert ist und nicht gestern in Oldenburg.

Kommentare:

  1. Nein, kein guter Lauf...
    das tut mir leid, dass Deine Tochter nun so viel mitmachen muss. Da hatte Susanne viel mehr Glück. Es ist fast gut bei ihr. Sie braucht keine Hörgeräte. Doch auch das ist nicht ganz so schlimm...ich hatte lang ein kl.Tageskind mit Hörgerät. Ohne Probleme.
    Ich hab Deine Berlin-Zeilen und die Bilder mehrmals angeschaut und nun grad auch noch die Susanne. Sie will seid zwei Jahren nach Berlin zu einer Freundin. Fest ausgemacht auch wieder für diese Ferien...und nun hat sie Proben für das Musical in dem sie mittanzt....da gab es Tränen, leider geht nicht beides. Aber die Bilder haben ihr gefallen. Und nachher, nach der Probe will sie nochmal lesen bei Dir.
    Ich wünsche Dir Gelassenheit, Du schaffst es
    Elisabeth

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  2. Ich wär im ersten Moment sicher auch überfordert. Gut, dass euch da jemand zur Seite steht. Aber ihr habt doch schon so viel gemeistert! Auch das wird selbstverständlich. Und eine Tochter tut sich dann leichter....

    uf. 2km laufen, wenn man es nicht vorhat - das kann sich ziehen.
    liebe Grüsse
    Tanja

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