Montag, 27. September 2010

Wochenende und Neuanfang

Ja, fest entschlossen bin ich wieder auf die Beine zu kommen und wieder mehr zu laufen. Meinen Vorsatz habe ich hier niedergeschrieben.

Das Wochenende in Berlin war toll, aber schon etwas traurig den Marathon nur als ZUschauer zu verfolgen.

Ich denke, mehr laufen, täte auch meiner geistigen Gesundheit wieder gut. So war es in der Vergangenheit ja auch.

Aber wie immer ist Berlin eine Reise wert. Am Freitag haben wir die erste Symphonische Nacht der Berliner Philharmoniker im Radialsystem V erlebt.

So war die Ankündigung im Veranstaltungskalender:
Die erste Philharmonische Nacht im RADIALSYSTEM V ist Auftakt einer längerfristigen Kooperation des RADIALSYSTEM V mit den Berliner Philharmonikern. Solisten und Ensembles der Philharmoniker bespielen vom Keller bis zum Dachboden alle Ebenen des Hauses: Bei Konzerten im Liegen, Stehen oder Sitzen wandert das Publikum von einem Konzertraum zum nächsten und lauscht den herausragenden Musikern. Eines der besten Orchester weltweit eröffnet in dieser einzigartigen Nacht völlig neue Perspektiven auf Musik und Musiker. Mit dem Philharmonia Quartett, Venus Ensemble, Philharmonisches Bläserquintett, Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker und anderen.

Und tatsächlich gab es aucg Konzerte im Liegen. Das war wirklich witzig. Mal ganz was anderes.

Mich haben insbesondere die Schlagzeuger beeindruckt, die meist bei en Konzerten eher unbeteiligt rumstehen und ab und an mal mit dem Becken oder der Triangel sich einbringen (scherzhafte Untertreibung), aber was die da auf die Bühne gebracht haben, war einfach nur phantastisch, ja atemberaubend. Wie kann man eine vielstimmige Fuge auf einer Marimba spielen mit jeweils 2 Klöppeln in der Hand.

Einige der Stücke waren sehr modern und gerade ein Streichquartett ließ bei mir immer wieder die Frage aufkommen, ob es wirklich so klingen muß, wie ein Wettstreit, wer zuerst beim Zupfen eine Saite zerreißt.

Ich weiß zu wenig über diese moderne Musik. Aber bei der unreflektierten Frage, gefällt oder gefällt nicht, tendiere ich doch zum letzteren.

Insbesondere die blaue Stunde von Andreas Blau, der Kaffeehausmusik der 20er Jahre auf der Flöte mit Klavierbegleitung spielte, hat mich total begeistert.

Den lustigen Abschluß schon um nach Mitternacht bildeten die Claricats. Ein Klarinettenquartett mit Katzenschwänzen, die richtige Rausschmeißer spielten.

Den Säbeltanz von Katchaturian oder auch den allseits bekannten Sonderzug nach Pankow.

Generell war es einfach ein tolles Erlebnis die Musiker so zum Anfassen zu haben und in einer so ungezwungenen ja ungewöhnlichen Umgebung (altes Wasserwerk direkt an der Spree).

Zwischen den Musikstücken konnte man den lauen Abend an der Spree genießen.

Ich werde später noch weiter berichten...

Kommentare:

  1. ...das klingt ja sehr begeistert und nach deiner guten Beschreibung denke ich, das hätte mir auch gefallen. Danke für deinen schönen Bericht.
    Gab es in Berlin wirklich noch einen lauen Abend? In Trier war es tagsüber zwar schön, aber abends doch recht kalt.
    Wünsche dir auch heute noch einen schönen Abend, egal ob lau oder kalt, liebe Grüße von Birgitt

    AntwortenLöschen
  2. Ach Birgit, für uns von der See wirkte es lau ;-)

    Für Euch aus Trier sicherlich nicht ;-)

    Aber der Abend war wirklich schön und die nächsten Tage regnete es sich ein, so war es besser, den Abend zu genießen.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  3. Ich möchte dir noch auf deiner Seite für
    deinen liebevollen Kommentar bei mir
    herzlich danken.
    Eine gute Nacht
    Angela und Elisabeth

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Muschelsucher
    dann haben wir ja viel Gemeinsames. Ich laufe auch sehr viel. Mein Sohn hat cereprale Paresen und "laeuft" (ich schiebe ihn) oft mit.
    Deine Seite ist nun auch besser lesbar (die Soblu) haben auf meinem Computer alles verdeckt. So, nun lasse ich mich oefters hier blicken, da Dein Leben irgendwie die gleichen Bahnen zieht.
    Viele Gruesse
    Petra

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Muschelsucher,
    danke für Deinen lieben und ausführlichen Kommentar bei mir.
    Das hört sich sehr interessant an mit dem Orchester und war bestimmt ein tolles Erlebnis. :-)
    Für das Laufen drücke ich Dir die Daumen, dass alles so klappt, wie du es Dir vorgestellt hast.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    AntwortenLöschen
  6. Sammelantwort ;-)

    Hallo Elisbaeth,
    gerne doch, ich lese doch gerne bei Dir.

    Hallo Petra,
    schön, daß Du vorbei schaust. Wir haben für unseren Sohn den Jogger special Needs Jr5 aus den USA und damit "läuft" er auch oft mit, wobei das schon ganz schön in die Beine geht, wenn man den Seewind von vorne hat.

    Mein Mann läuft ihn auch so zu den Therapien. Der KK sind wir sehr dankbar, daß sie den Jogger nach der Versorgung mit dem Rolli bei uns "vergessen" haben.

    Viel Spaß hier. Würde mich freuen, wenn Du auch berichten würdest. Wie alt ist denn Dein Sohn???

    Hallo Ulrike,
    schön, daß Du Dich als Leser eingetragen hast. Freut mich.
    Ja, ich hoffe auch, daß ich das Laufen wieder auf die Reihe kriege, da es viele positive Effekte hat.
    Das Orchester war einfach klasse. So "absurde" Kultur erlebt man nur in Berlin. Wir haben mal die Premiere von Parzifal aus dem Opernhaus live in die Ruine des Palasts der Republik übertragen gesehen. Zum Schlußapplaus kamen dann tatsächlich die Sänger noch in den Palast der Republik rüber zu uns. Das war einfach irre.

    So, jetzt Euch allen noch liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  7. Noch schnell ein paar Abendgrüße von mir. Habe vorgestern schon was geschrieben, aber ist weg. Doch momentan liegt das an Blogger.
    Ich wünsche Euch einen schönen Tag morgen, und dann auf ins Wochenende
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  8. Hallo Elisabeth,
    das passiet mir derzeit auch viel... nur auf den Bloggerseiten. Bei einigen Blogs regelmäßig bei anderen weniger.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen