Mittwoch, 8. September 2010

Google niemals Diagnosen oder Symptome

Das ist ein eherner Grundsatz seit es Google gibt. Früher hieß es lies niemals medizinische Literatur.

Im Nebensatz erwähnte der HNO gestern, daß er bei meiner Tochter einen Otosklerose Herd sehe. Ich solle das bitte im nächsten Monat bei dem eh schon bestehenden Termin beim Prof. in der Klink abklären lassen.

Sklerose kannte ich nie aus gutem Zusammenhang, daher habe ich doch Google befragt:

Die Otosklerose ist eine Krankheit des Mittelohrs. Sie äußert sich durch eine sich langsam entwickelnde, schubweise auftretende Schwerhörigkeit, die bis zur Taubheit führen kann.

Die Ursache der Otosklerose sind entzündungsähnliche Umbauprozesse des Knochens vor allem im Mittelohr. Es kommt zu einer Fixierung eines Gehörknöchelchens, des sogenannten Steigbügels. Oft besteht bei der Otosklerose gleichzeitig ein Ohrgeräusch (Tinnitus). Erbliche, virusbedingte und hormonelle Einflüsse spielen bei der Entstehung eine Rolle. Die Therapie der Wahl bei der Otosklerose ist eine Operation, bei welcher die Schwingungsfähigkeit der Gehörknöchelchen wieder hergestellt wird.

Später fand ich noch, daß es bei Kinder zwar selten aber meist rasch fortschreitend sei.

Muschelsucher

Kommentare:

  1. Das hätte jetzt ich schreiben können. Man sollte es wirklich nicht tun, weil man dann allein am PC sitzt und die Fragen (die dann das eigene Kind betreffen) von keinem beantwortet werden.
    Leistenbruch, jeder sagt es ist harmlos. Doch wenn man googelt, dann ....wird es immer mehr.
    Doch nun kann ich Dir schreiben, dass Susanne das bei Dir gefundene hatte. Die Op war 2 Mal nötig, und seid 4 Jahren geht es ihr gut. Nichts mehr mit den Ohren...auf einer Seite hört sie nicht so gut. Aber es verschlechtert sich nichts und die ewigen Ohrengeschichten waren auch nach der OP vorbei.
    Freche 11jährige Mädchen geben dann solche Antworten:"Ne, hab ich nicht gehört...Du weisst doch, dass ich schlecht höre!"
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  2. Hallo Elisabeth, ein Pakt, kein Google mehr - für uns beide.

    Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Irgendwie mag ich das Wort OP nicht. Aber es tut schon gut zu hören, daß Susanne es recht gut überstanden hat.

    Liebe Grüße

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  3. och nö- da hoff ich mal, dass es sich fix klärt und doch nicht so ist!

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  4. Hallo Katharina,
    die Hoffnung hatte ich auch, aber gestern berichtete meine Tochter, die davon noch nichts mitbekommen hatte, daß sie schon seit Tagen oft und seit Monaten immer wiederkehrend ein langes Pfeifen im linken Ohr hat. Das ist ein typisches Zeichen... also habe ich die Hoffnung auf eine Fehldiagnose schon beerdigt und kann nur noch positiv überrascht werden.

    Liebe Grüße

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  5. Noch was, bei Susanne war es Virusbedingt. Da waren sich die Ärzte einig.
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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