Donnerstag, 13. Mai 2010

Muttertagsgedanken zum Vatertag

Ich habe hier lange nicht mehr meine Gedanken zu Blog gebracht, oder wie soll man das Schreiben? Zu Papier paßt ja wohl nicht.


Am Muttertag wurde ich von einer aufgeregten Kinderschar bereits vor 7 Uhr mit einem Frühstück am Bett überrascht. Sie waren so aufgeregt, daß sie nicht mehr schlafen konnte. Ich hätte schon noch ein wenig.

J. hat in der Schule eine Karte gebastelt und auch selber einen Text getippt. Ich war sehr stolz - ähnliches hat der Papa heute bekommen.

Meine Tochter hat in der Schule ein Mütterrätselheft gestaltet. Alle Mütter wurden gemalt und eine Personenbeschreibung angefertigt. Man sollte dann raten, wer man denn ist.

Meine Tochter schrieb von mir, ich hätte eine schlanke sportliche Figur. Wenn mich unter der Beschreibung auch sicherlich keiner erkennt, war das ein wunderbares Muttertagsgeschenk.

Später sind wir dann in den Gottesdienst gegangen. Dort war der Abschlußgottesdienst des Bibelunterrichts. Das Thema des Gottesdienstes war Schluß mit derm Schnullerglauben. Zu diesem Thema hatten die Jugendlichen aus dem Bibelunterricht einen Film mit den Kindern aus dem Kindergottesdienst gedreht. Dieser wurde dann vorgeführt.
Die Kinder sollten zum Thema Schnuller interviewt werden. Zunächst versuchten sie vor der Kamera zu fliehen. So sah man sie im "Schnelltempo" durch die Gänge der Gemeinde rennen. J. mittendrin mit dem Rolli. Später wurden sie dann doch erwischt und sollten dann aus dem Stehgreif über ihre Schnullergewohnheiten sprechen und sich irgendeinen Quatsch ausdenken.

Was sagt mein 11 jähriger Sohn in die Kamera:

Ich schnullere nur beim Bierchen mit Horst Köhler. Manchmal kommt noch Guido Westerwelle dazu. Der kriegt dann immer die rosa Schnuller.
Wie kommt man denn bitte aus so was???
Zum Vatertag ist er jetzt nicht da, denn seine Pfadfindersippe ist für 4 Tage im Pfadfinderheim. Am Sonntag werden wir dort die Renovierung feiern und die Kinder wieder einsammeln.

Kommentare:

  1. Es ist schön, Deine Muttertagsgedanken zu lesen. Auch ich stell immer wieder fest, dass die eigenen Kinder uns mit anderen Augen sehen. Mit ihren eigenen Kinderaugen. Über die Beschreibung kannst du Dich echt freuen.
    Die Aussage vom Sohn ist schon sehr durchdacht von ihm. Da kommt die Mama nicht raus, oder? Mit 11 wird die Welt mit eigenen Augen gesehen/gehört und das ist dann die Kinderwahrheit. Hat es irgendjemand schlimm gefunden?
    Gut, dass Dein Sohn im Pfadfinderheim ist und nicht im Zeltlager. Bei dieser Kälte und Nässe!
    Vor 11 Jahren war der Mai auch so nass. Am 21.kam Susanne auf die Welt. Ich habe sie in 2 Decken eingewickelt, auf der Heimfahrt von der Klinik. Es wurde aber auch da noch Frühling mit Wärme
    Viele Grüße
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  2. Netter Postbeginn! Nur selten reflektieren Blogger über das, was sie tun.
    Dein Schreibstil gefällt mir. Du schilderst die Dinge so, wie sie sind. Von zu viel "Gefühlsduseligkeit" bist du nicht befallen.
    Grüße, D.

    AntwortenLöschen
  3. Danke Ihr beiden für Eure lieben Worte.

    @ Elisabeth, tja, ganz von der Hand zu weisen ist eine Ähnlichkeit mit der Mutter nicht... alles schnell aussprechen. Die absolute Hinwendung zu Politik und Geschichte ist aber eher mein Mann. Ich habe da zwar auch Interesse, aber nicht SO!

    @ dandelion, im Moment schreibe ich etwas Telegrammstil, da meine Gedanken sehr um die anstehende OP kreist, soll ich, soll ich nicht. Was tu ich dem Kind an, wenn wir sie durchführen lasse, was tue ich ihm aber an, wenn wir es nicht machen usw....

    Um überhaupt noch mit dem Alltag mithalten zu können, notiere ich es ;-)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen