Freitag, 5. Februar 2010

Zur Schule mit FM Anlage

Meine kleine Große geht heute das erste Mal mit der FM Anlage zur Schule. Da sie aufgrund der auditiven Verarbeitungsstörung Stör- und Nutzschall nicht differenzieren kann, soll dieses Gerät diese Differenzierung vornehmen und ihr Gehirn soll lernen, diese Differenzierung selbst vorzunehmen.

Im Feldversuch zu Hause war sie ganz begeistert und man merkte auch, daß fremde Wörter besser ankamen. Heute morgen war dann doch auch das mulmige Gefühl dabei. Sie muß ja der Lehrerin das Mikrophon geben und die Drähte an den Ohren tragen. Die bange Frage: Was werden die Jungs sagen? Bei den Mädchen war sie sich sicher, daß diese das nur nett kommentieren.

Das ganze verlangt eine ganze Portion Selbstbewußtsein von ihr. Ich würde es ihr auch gerne ersparen.

Leider ist gerade jetzt die Lehrerin aus dem mobilen Dienst für hörgeschädigte Kinder bis nach den Osterferien krankgeschrieben und kann diesen Versuch nicht begleiten.

Die Kosten liegen für das Gerät bei über 2000 € und KK Kostenübernahme ist Fehlanzeige. Daher würde ich schon gerne objektiv beurteilt haben, wie sie im Unterricht davon profitiert.

Ich hoffe auch, daß die Lehrer mitspielen und das Mikrophon umhängen. Ich habe von vielen Schülern gehört, daß es an dieser doch so einfachen Mitwirkung scheiterte.

Vielleicht habt Ihr ja ein paar gute Gedanken für mein Töchterlein heute.

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