Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ade 2010



Is klar, immer dann wenn kein Arzt da ist...

Unser Hausarzt zieht gerade mit der Praxis um und so sehen die Füße dank der Schienen aus:

Fuß

Fuß

Die Kunstlederinnenschuh lasse ich jetzt weg und ersetzte sie durch dickere BW Puschelsocken und dadurch sind die Füße weniger schwitzig.

Eine Creme, die antibiotisch und gegen Pilze wirkt, scheint auch zu helfen.



Dienstag, 28. Dezember 2010

Einberufungsbefehl ;-)

Wir haben eine Reha für J. beantragt. Es soll wieder zur neurologischen Reha nach Friedehorst/Bremen Nord gehen.
Dort war er ja schon einmal. Hier könnt Ihr etwas nachlesen und Fotos sehen.

Gestern haben wir schon den Aufnahmetermin bekommen. Wir werden aller Voraussicht nur für wenige Tage im Annastift zur Erstmobilisierung aufgenommen werden und dann direkt in die Reha verlegt werden.

Allerdings haben wir noch keine Kostenzusage bekommen.

Und noch ein kleines Licht vom Weihnachtsbaum für Euch:

weihnachten 012

Was ist das...

Dieses Einzelteil ist für Inhaber jedes möglichen Objektivs. Dieses Einzelteil ist für das Nehmen des Ende herauf Abbildungen, es zugesteht Ihnen Fokus innen wirklich nah an Sachen wie Insekten, Münzen, usw. groß.


Und ws ist das nun? Seid Ihr darauf gekommen?

Das ist eine ebay Beschreibung eines Makroobjektivs.

Klingt seriös, oder?


Weihnachten und Musik

Norwegische Weihnachtskugel

Das obige Foto ist von einem bemalten Teelicht aus Norwegen. An Weihnachten darf man nicht vergessen die Nissen zu füttern.

Am 2. Weihnachtstag waren wir in einem Konzert. Es kamen 2 erstklassige Musiker, das Beethoven Duo.

Das Programm war wunderbar und dennoch saßen wir mit 21 Leutchen in einer großen Halle.

Nach der ersten Sonate wurden wir von dem Cellisten für unseren Applaus gelobt, den wir versuchten nicht so spärlich klingen zu lassen.

Gleichzeitig macht eine Halle bei der Supertalent Show Standing Ovations bei einem Klavierspieler, der ein Stück vorspielt, daß sogar ich als wirklich schlechte Klavierspielerin in einer Chorpause von 15 min gelernt habe, vom Blatt zu spielen und wird damit ins Finale gewählt.

Als wirklicher Musiker mit einer guten Ausbildung und vielem Freizeitverzicht für lange Übungszeiten muß man doch in Anbetracht dieser Entwicklung das Heulen bekommen.

Behinderung von dem Thomas Lohse, oder wie er hieß hin oder her, ich stelle ja meinen Sohn auch nicht auf die Bühne und lasse sein Talent bewundern, wie er trotz seiner Schwere der Behinderung gut laufen kann, was sicherlich ein riesiges Talent ist, das er jeden Tag wieder unter Beweis stellt.

Nunja, es war wieder verzeiflungsvoll. Immer mehr kulturelle Angebote werden wegfallen bei diesem Zuspruch in dieser Stadt.

Einmal war Justus Frantz hier mit seinem Orchester der Nationen und die Veranstalter haben ihm schon vor Ende des Programms einen Blumenstrauß überreicht. Er stand etws bedripst da und sagte, daß er eigentlich noch weiterspielen wollte.

Ja, so ist das hier an der Küste...



Montag, 27. Dezember 2010

Impressionen von Weihnachten

weihnachten 030

weihnachten 023

weihnachten 046




Weihnachten 2.0

oder was wäre, wenn es die modernen Kommunikationsmittel vor 2010 Jahren gegeben hätte:



Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachten

Ich habe der ganzen Bloggerwelt überhaupt nicht frohe Weihnachten gewünscht, das will ich hiermit nachholen.

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne und gesegnete Tage.

In unserem Weihnachtsfest stand nicht nur die Krippe im Mittelpunkt, sondern auch ein ausgewachsenes Pflegebett, was Weihnachten besonders machte.

So war die Auswahl des Baumes schon spannend, denn es sollten ja Bett und Baum in ein Wohnzimmer passen.

Die Zeiten, die J. sitzen darf haben wir großzügig an Heiligabend zusammengezogen und sind mit ihm im Rolli durch den Schnee zur Kirche gepflügt. Dort haben die 3 Geschwister an der "Hilfe, die Herdmanns kommen" mitgewirkt. Die Proben haben schon in den letzten Tagen zu viel Kribbeligkeit geführt, so dann noch mehr am 24.

Wir Eltern wurden natürlich mit unseren Kindern nervös.

Und wieder konnte ich staunend die Metamorphose von T. bewundern. Zu schüchtern um Klassenkameraden anzurufen und nach Hausaufgaben zu fragen, verwandelt er sich mit seinen 11 Jahren auf der Bühne und sobald die Scheinwerfer auf ihn gerichtet sind zu einem wirklich guten Schauspieler. Nein, er schauspielert nicht, er IST die Person, die er darstellen soll. Man nahm im locker den souveränen erwachsenen Erzähler ab. Auch die beiden anderen Kinder haben ihre Rolle gut gespielt. Gerade der Jüngste war sehr nervös, weil auch noch seine Klassenleherein im Gottesdienst war.

Während der Predigt stand die Wiege mit der Babyjesuspuppe noch neben dem Altar. Während der Pastor davon sprach, wie Jesus Mensch geworden ist und zu uns gekommen ist, näherte sich ein kleines Kind der Krippe und lief zögernd im Kreis um die Krippe, Jesus begutachtend. Während der Pastor immer mehr beschrieb wie fassbar Jesus für uns geworden ist, näherte sich das Kind der Jesuspuppe und stupste sie mal an, mal sehen, ob das wirklich real ist.

Als der Pastor dann von der ausgestreckten Hand Jesus sprach, nahm das kleine Kind, das gerade laufen gelernt hatte, die Puppe aus der Wiege und küßte Jesus und steckte sich die Hand in den Mund.

Besser hätte man das nicht choreographieren können.

In diesem Sinne Euch noch einen schönen 2. Weihnachtstag


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Geschwistersituation

Manchmal lächelt sie ist ein Artikel aus dem "Dein Spiegel" (Spiegel Junior) in dem ein 11 jähriges Mädchen über das Leben mit einem schwerstbehinderten Geschwisterkind schreibt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Einbrüche, Adventskonzerte und sonstige Kollateralschäden

Lange habe ich nicht geschrieben, viel gibt es auch nicht zu berichten. Wir leben drinnen zur Zeit, raus können wir ja auch kaum.

J. erträgt das Liegen mit großem Langmut, guter Laune und vor allem OHNE Schmerzen.

Da ich ihn ja in einer offenen Schiene versorge, weiß ich wie beweglich er ist und diesen Zustand der Beweglichkeit der Beine hatten wir erst über 14 Monate nach der letzten OP wieder. Das macht Hoffnung, daß er dieses Mal leichter wieder auf die Beine kommt.

Andersherum zeigt diese Erfahrung auch, wie falsch damals alles gelaufen ist und ich frage mich, warum ich es nicht in dem Ausmaß erkannt habe aber noch viel mehr, ob andere mit Erfahrungen wie Ärzte, Schwestern, Therapeuten nicht viel früher es hätten sehen müssen und auch reagieren.

Was hätte ich meinem Sohn für Quälereien ersparen können, wenn mir einer mal gesagt hätte, daß die Spreizschiene etwas von ihm verlangt, daß der Knochen/Stellung nicht hergibt.

Aufgrund der Erfahrung vom letzten Mal habe ich jetzt Hochstufung auf PS 3 beantragt, der MDK war auch schon da. Ergebnis habe ich noch keines. Ich werde aber hier berichten.

Die Pflege ist körperlich anstrengend, ich bin zur Zeit ein Serientäter geworden, was verlieren angeht, erst den Personalausweis, dann eine EC Karte usw. Das sind klassische Zeichen der Überlastung. Aber ich denke auch, daß auch einfach Druck von mir abfällt, weil ich die größte Angst verloren habe.

Mein 2. Sohn hat mit dem Chor an einem Adventskonzert bei Kerzenschein in unserer Kirche mitgewirkt. Dort bin ich gerne hingegangen, umsomehr weil ich sein erstes Konzert verpaßt habe, es war während des Krankenhausaufenthaltes. Danach konnte ich dann per Skype mit meinem aufgedrehten begeisterten Kind sprechen, der von voller Melodien war. Wehmütig habe ich ihn übers Bildtelefon beobachtet, traurig, nicht bei ihm sein zu dürfen. Umso schöner war es, dieses Konzert jetzt zu hören.

Den Vorsteher des Annastifts haben wir dort auch noch getroffen, der sich lieb nach unserem Sohn erkundigte.

Mit Einbruch meine ich leider nicht Wintereinbruch, sondern einen echten Einbruch. In die Arztpraxis nebenan hat man in der Nacht von Sonntag auf Montag eingebrochen und dabei auch unsere Tür eingeschmissen. Die Haustür ist noch keinen Monat alt und der Schaden beläuft sich auf über 1000 €.

Hier laufen gerade die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren. Alle Kinder spielen beim Weihnachtsspektakel: Hilfe die herdmann kommen am 24. in der Kirche mit.

So finden immer Proben statt. Mein jüngster Sohn führt in der Schule noch die Häschenschule vor und soll -so die Elternpost HEUTE- MORGEN bitte 1 Paar lange braune Strümpfe, ein gebügeltes Hemd, eine kurze braune Hose, ein gebügeltes Stofftaschentuch, 1 Jägerhut mit Feder, einen roten Umhang, einen einfarbigen braunen oder roten Pullover mitgeben.

Wie gut, daß mein Mann Sonntags immer den Jägerhut mit Feder trägt, sonst hätte ich gar nicht gewußt, wo ich das wohl hernehmen soll *ironiemodusaus*

Vom Rodeln gerade hereingekommen, vernichten alle Kinder gerade die Hausaufgabe vom Gymnasiasten, der gerade aus einer Pringelsdose eine Lochkamera baut. Dafür müssen die Chips natürlich vernichtet werden. Da boten sich die Geschwister an, dabei zu helfen.

So, ich gehe jetzt mal einen Jägerhut suchen...

Freitag, 10. Dezember 2010

Meister der Lebensfreude sucht Rollstuhlschieber

So oder so ähnlich lautete mal eine Aktion der katholischen Kirche und ich fand immer, daß dieses Plakat wie für meinen Sohn geschrieben sei. Jetzt suchen wir nicht nur Rollstuhlschieber, sondern auch den fahrbaren Untersatz dazu.

Gestern haben wir unseren Filius vermessen. Er wird nach der OP nicht mehr in seinen alten Rolli reinpassen.
Den anderen Rolli haben wir seit der letzten HüftOP. Damals haben wir ihn beantragt in der Annahme, ihn nur für lange Strecken zu brauchen. Leider ist es ja anders verlaufen und im Außenbereich ist J ja kaum noch gelaufen, war also komplett zum Rollifahrer geworden.

Jetzt hieß es von Seiten der Krankengymnastik, daß J. von Sitzbreite und Sitztiefe nicht mehr in diesen Rolli passen wird, dieser auch nicht mehr anpassbar sein wird, da er mehrfach vergrößert wurde.

Nach der OP macht sich die Beinlängendifferenz immer noch bemerkbar, alles ist immer noch asymmetrisch und durch die Knochenumstellung hat sich natürlich auch schlagartig eine neue Beinlänge ergeben.

Mit dem Oberarzt in der Klinik - nach langer Befragung wie J. den Rolli in der Vergangenheit genutzt hat- wurde abgesprochen, daß er leicht abduziert (breitbeinig) sitzen soll, dies aber nur im "normalen" Rahmen und nicht zu stark, damit die Mobilität nicht behindert wird. Denn je breitbeiniger die Kinder sitzen, desto schlechter sind die Winkel für den Antrieb durch die Arme. Die Kraftübersetzung wird immer schlechter. So muß man immer einen Kompromiß zwischen orthopädische optimalen Sitz und den Fahrteigenschaften.

Gleichzeitig soll das anatomisch angeformte Sitzkissen der Asymmetrie des Beckens ggf angepaßt werden und die Mitte etwas verstärt werden, damit die Spreizung sicherer geführt wird.

Als Beispiel:
http://www.sorgrollstuhltechnik.de/produkte/ausstattungen-und-zubehoer/anatomisch-geformte-sitzteile.html

Diesmal wird es kein faltbarer Rollstuhl, sondern komplett auf Mobilität ausgerichtet. Der Rolli ist, wenn er starr - in der Regel- ist, leichter und auch leichter zu fahren (keine Ausscherkräfte).
Abenso werden wir auf Speichenschutz verzichten und Spiderwheels beantragen:
http://www.sorgrollstuhltechnik.de/produkte/ausstattungen-und-zubehoer/raeder-und-zubehoer/antriebsraeder.html

Generell soll der Rolli schwarz werden und die Anstreibsräder rot, als Farbklecks, aber auch der Tatsäche Rechnung tragen, daß auch J. schon ein Teen ist.

Mal sehen, was die KK sagt, aber vielleicht ist auch einer im Pool und all unser Design wird über den Haufen geworfen....



Als kleiner Scherz... was hieltet Ihr nach der "Erfolgsserie" Bauer sucht Frau von dem Sendeformat: Parkhaus sucht Frau???

Parkhaus sucht Frau

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Einleben

Ja, wir leben uns zu Hause ein, finden unsere Routine. Ich bin wie immer beeindruckt von der Geduld meines Sohnes.

Inzwischen haben wir Windeln, Einmal Einstecklaken, Feuchttücher, Betttablett, Spritzen und den sonstigen Kram, den man als Heimkrankenhaus gier so braucht.

Die Krankengymnastik geht heute los. Die Beine dürfen durchbewegt werden und kurzfristig darf er auch an der Bettkante sitzen. Das ist immer mal ganz praktisch zum Waschen.

Am Dienstag war der medizinische Dienst da, denn ich habe für die Zeit für die Auswirkungen der OP eine Erhöhung für Pflegestufe 3 gestellt. Wir harren der Dinge. Ich hoffe, sie werden es für ein halbes Jahr anerkennen und dann eine neue Überprüfung angebraumen.



Sonntag, 5. Dezember 2010

Wir sind zu Hause

Seltsam, wir sind wieder da. Erstaunt habe ich gestern aus dem Krankentransport in die Schneewunderwelt geschaut. Eine ganz andere Welt zeigte sich mir, als die, die ich verlassen habe, bevor wir ins Krankenhaus gingen.

Als der erste Tag nach der Op anbrach, war ich ganz erstaunt, denn irgendwie hatte all unser Denken am OP Tag aufgehört. Irgendwie verwunderte es mich, daß die Sonne im ewigen Gleichklang doch wieder aufgegangen ist.

Dann haben wir uns 2,5 Wochen dem gleichmäßigen Gleichklang des Klinikalltags hingegeben, bestimmt durch Essenszeiten, Visiten und Krankengymnastik.
So nun muß ich meinem Alltag wieder den eigenen Schwung geben. Froh bin ich zu Hause zu sein, denn ich bin erschöpft, erschöpft davon, nie alleine zu sein - acuh nicht im Elternzimmer. Lediglich meine Läufe verschafften mir einen kleinen Moment der Einsamkeit und Selbstkonzentration. Andererseits bin ich auch angespannt. Ich muß die Pflege vollkommen alleine vornehmen und meinen Rhythmus finden - und die Mittel. Ich habe keine Windeln zum Vorlegen in die Schiene, denn die ambulante Verordnung kann erst bei Entlassung ausgestellt werden. So wird die Verordnung jetzt ein Genehmigungsverfahren durchlaufen und wahrscheinlich kurz bevor wir sie nicht mehr brauchen genehmigt werden.

Ich habe keine Pflegehilfsmittel, die ich für ihn benötige. Das muß ich am Montag alles besorgen. Ebenso habe ich nur für gestern und heute 2 Spritzen mitbekommen, da ich J. jeden Tag eine Spritze gegen Thrombose geben muß.

Das war eine Überwindung, das eigene Kind zu stechen. Inzwischen sind wir da ein gutes Team.

Wir brauchen also noch etwas Zeit, um uns hier einzuleben.
Mangelnde Kommentierung ist kein Desinteresse an Euch, einfach zur Zeit ein Zeitmangel.... heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage.







Freitag, 3. Dezember 2010

morgen geht es nach Hause

Unsere Nachtlagerungsschiene paßt gut, J. liegt gut darin und dann kommt morgen der Krankentransport uns bringt uns nach Hause.
Die Schiene weckten natürlich schlechte Erinnerungen, aber nach einem kurzen Wehren konnte er doch dann entspannt darin liegen. Klar, im schwarz rot goldenem Fußballdesign. ;-)

Die Orthesen bekommen Kuhflecken. Der Klinikclown konnte nämlich keine Kuh aus den Ballons formen und seitdem ist J. im Kuhwahn oder besser Rinderwahn. Zumindes hat die Clownin versprochen bis Januar, wenn wir zur Mobilisierung wieder kommen, eine Kuh formen zu können.

Wenn wir morgen daheim sind, werde ich auch ein paar Bilder zeigen.

Also ein letzter KH Gruß von uns beiden sendet

Sonntag, 28. November 2010

Ist es so schlimm um uns bestellt?

...dachte ich heute morgen, als ich einen Brief der Klinikseelsorge vorfand. Es waren aber "nur" Worte zum 1.Advent und eine Einladung in den heutigen Gottesdienst. Der sind wir auch gerne gefolgt. Stimmingsvoll war der Gottesdienst, durch die Fenster sah man die überzuckerten Bäume und den gefrorenen Annateich. Das paßte gut zur brennenden ersten Kerze und dem ersten Advent.

Ansonsten geben wir uns dem langsamen Wellenschlag des Wochenendes im Krankenhaus hin. Morgen werden unsere Freunde Richtung Heimat entlassen, wir bleiben allein zurück.

Gestern war die restliche Familie hier und hat Leben in die Bude gebracht. Wichtig war es für die Kinder, Zeit mit der Mutter zu haben, kleinere und größere Sorgen zu besprechen.

Ich wünsche allen Lesern einen gesegneten ersten Advent und einen schönen Restsonntag.

Freitag, 26. November 2010

mal wieder ein Lebenszeichen

Ich wollte mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben. Es ist immer noch alles gut und alles anders.

Nachdem ich J. außerhalb der Gipsschiene bei der Krankengymnastik gesehen habe, erscheint mir der Vorwurf des damaligen Oberarztes aus der Seeparkklinik, ich hätte beim Umlagern oder Ballonspielen mit meinem Sohn dafür die Ursache für das Lösen der Schraube gesetzt, noch unsinniger und noch ärgerlicher.

J. wird schon gut durchbewegt und ist auch schon wieder gut beweglich. Zu gut, denn er hat seine Gipsschiene auch schon zerlegt. Daher wurde dann im Zusammenspiel mit der Kg und Ärzten beschlossen, den instabilen Gips gegen eine Nachtlagerungsschiene auszutauschen. So werde ich ihn dann zu Hause in der Nachtlagerungsschiene pflegen. Dies ist mir ganz recht. So können wir auch die Eingewöhnung in die Nachtschiene vorverlegen. Er wird sie besser akzeptieren, da er noch OP Wundschmerz hat. Hoffen wir.

Außerdem bekommt die Schiene nach der schlechten Vorerfahrung jede Mange Quengelgelenke (die KK wird stöhnen, denn die sind sautauer) aber so werden wir ihm für seinen Bewegungsdrang dosierte Ventile geben, was die Akzeptanz auch erhöhen wird.

Der Knochen sieht auf dem RöBi gut aus, es ließ sich auch alles gut fixieren, da er als guter Läufer für einen Spastiker ja recht kräftige Knochen hat, was bei nicht laufenden Kindern nicht unbedingt derFall ist.

Für die Nachtschiene haben wir schickes Fußballdesign - wohl ein Überbleibsel der WM (so wie der Klingelton meines Sohnes)ausgesucht.

Nachteil dieser Variante mit der Nachtlagerungsschiene ist, daß wir noch bleiben müssen, bis diese gefertigt ist.

Wir brauchen auch einen neuen Aktivrolli. Ich hoffe, das klappt mit einer zeitnahen Bewilligung.

Gleich gebe ich meinen Sohn in den Spiel und BAsteltreff und werde dann nochmals in die Stadt und vielleicht zum Weihnachtsmarkt gehen, was bei dem sanft rieselnden Schnee sicherlich sehr stimmungsvoll ist.

Liebe Grüße

Dienstag, 23. November 2010

die Nationalhymne im Kleiderschrank

Heute Morgen war ich gerade mit meinem Sohn beschäftigt, als ganz leise die Nationalhymne aus unserem Kleiderschrank ertönte. Jetzt ist es soweit, der Krankenhauskoller setzt ein. Zum Glück hörten es die anderen Patienten auch. Das war schon beruhigend.

Nach einigem Suchen und Lachen fand sich der Übeltäter in Form des Handys meines Sohnes, der die Hymne als Weckton - zum sofortigem Strammstehen ;-) - eingestellt hatte.

Will damit sagen, wir sind auch noch geistig gesund. Auch nachdem wir gestern als Mütter die Kinder im Spieltreff abgegeben haben und in die Stadt gegangen sind. Jetzt sind die Betten unserer Kinder mit Lichterketten geschmückt.

Die Oma hatte mir noch Geld mitgegeben. Das habe ich für eine Kugelbahn ausgegeben, mit der J. jetzt gerade beschäftigt ist.

Leider kann ich die Fotos nicht hochladen, da ich das falsche Kabel mitgenommen habe, ich werde sie nachreichen.

Immer noch ißt J. gut. Das betone ich deswegen so sehr, weil er nach der letzten OP das Essen wegen der Schmerzen verweigert hat und enorm abgemagter ist, was letztendlich wohl auch lebensbedrohend war. Ein Infekt in der Zeit und das hätte der letzte sein können.

Gestern Abend wollte er nun nicht essen, da hat er noch Schmerzmittel bekommen und war danach wieder ein anderer und hat wieder gut gegessen. Daher sind die Mahlzeiten mehr Indikator als eigentliche Nahrungsaufnahme.

Wir haben festgestellt, daß J. nach der OP nicht mehr in unserem Rolli sitzen kann, wir müssen also einen neuen beantragen. Gestern haben wir einen neuen uns ausgesucht und farblich gestaltet. Irgendwie hat das auch Spaß gemacht.

So langsam macht sie bei mir die Panik breit, wie ich die Versorgung zu Hause gestalten soll, wenn dann auch die anderen Kinder und mein Mann wieder mich in Beschlag nehmen, während die Pflege zZ ein 24 h Rundumjob ist, den ich teilweise noch nichteinmal alleine machen kann, da eine zweite Person notwendig ist. Wenn dann auch noch alles von mir gewaschen und gekocht werden muß, graut es mir.

Außerdem benötige ich Unmengen an Pflegehilfsmitteln, die ich erst bei der Krankenkasse genehmigen lassen muß. Bis das durch ist und die geliefert sind, werden wir wohl hier schon wieder aufgenommen.

Außerdem wie mache ich der KK klar, daß ich 3 verschiedene Windelsysteme ineinanderstecken mjuß usw.

Außerdem brauche ich Gips und Binden zum Nacharbeiten, Fliesstoff, zum Auspolstern usw.

Aber andere vor mir haben das auch gepackt und das ewige Müttermantra greift auch hier: Es ist nur eine Phase.



Sonntag, 21. November 2010

erster Ausflug

Heute konnten wir das lange Warten durch unseren ersten Ausflug mit dem Liegerolli verkürzen. Etwas frische Luft hat unsere Jungen wieder munterer gemacht. Auch uns Müttern tat der Spaziergang gut. J. ist nach wie vor schmerzfrei und entspannt, so habe ich ihn das letzte Mal nicht erlebt. Er ißt auch noch, was auch ein gutes Zeichen ist.

Der Vorsteher des Annastifts war früher unser Gemeindepastor. Er ist extra zu uns gekommen. Die Oberschwester hatte ihm wohl eine Mail geschrieben, daß ehemalige Gemeindemitglieder da sind und schon war er da.

Hoch aktuell haben wir eine gute Diskussion über Integration und Inklusion einerseits aus Elternsicht, aber auch aus der Sicht der Einrichtungen geführt, denn gerade an letztere wird ja durch die UN Konvention der Auftrag gestellt, sich zu bewegen.

Ich danke für alle lieben Kommentare hier, sie sind mir alle sehr wertvoll und ich bin berührt, wer alles an uns denkt.

Liebe Grüße Euch allen!



Samstag, 20. November 2010

Das lange Warten

Irgendwie wartetman im Krankenhaus immer, warten auf das nächste Essen, warten auf die Schwestern, warten auf die Visite, alles ein allgemein zielgerichtetes Warten auf Heilung.
Genau das machen wir jetzt, warten, daß die Knochen zusammenwachsen - hoffentlich und diesmal hoffentlich im richtigen Winkel.

Der Gips ist halbiert. J. liegt nur noch in der unteren Schale, was für ihn deutlich entspannter ist. Wir bekommen Klogang mit Ente und Pfanne einigermaßen geregelt, wir spielen uns als Team ein. Er ißt weiterhin gut und hat eigentlich keine Schmerzen.

Heute habe ich mir den Nachmittag frei genommen, meinen Sohn einen Film angemacht (tragbarer DVD Spieler) und bin eine Runde im Park joggen gegangen.

Das tat mir gut. Leider blieb der wachmachende Effekt der Sauerstoffdusche aus. Ich bin tatsächlich heute schon vor dem Abendessen neben dem Bett meines Sohnes sitzend und ihn streichelnd eingeschlafen.
Die eintönige Ruhe eines Samstagsnachmittags im Krankenhaus ist einschläfernd.

Aber liebe einschläfernde Ruhe, als ein Kind, das immer jammert.

Wie sind also nachwievor guter Dinge.

Ich berichte weiter, wenn ich nicht gerade schlafen.



Donnerstag, 18. November 2010

alles, was anders ist, ist gut

Und zum Glück ist vieles anders.

Nach der Essensverweigerung nach der ersten OP - wohl wegen der dauerhaften Schmerzen- war ich ja auf alles vorbereitet, aber nicht, daß mein Kind mir ganze Portionen mit Begeisterung verspeist.

Klar ist nicht alles toll, der Gips stört und von Zeit zu Zeit ist er mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Eben konnte der Zugang gezogen werden, da er ausreichend ißt und trinkt.

Prima.

Morgen wird der Gips geschalt. Das wird auch mehr Lagerungsbequemlichkeit für ihn bedeuten.

Ich berichte weiter und lese und danke alle anteilnehmenden Worte, komme aber leider nicht dazu, sie alle persönlich zu beantworten. Sie bedeuten mir aber alle sehr viel.



Mittwoch, 17. November 2010

Geschafft

Wir haben es geschafft und sind geschafft. Ein Tag der nur aus Warten bestand kann so furchtbar anstrengend sein.

J. liegt jetzt neben mir, schläft und hat seit dem Aufwachen immer wieder Phasen von Schmerzen. Er wacht dann auf und fragt verzweifelt nach Mama, die bei den Schmerzen helfen soll. Leider ist es zZ an Mitteln ausgereizt. Da Mutter nicht helfen kann, wird nach dem Papa verlangt.

Das Vertrauen des Kindes enttäuschen zu müssen, in einer solchen Situation helfen zu können, schneidet ins Herz.

Viele ehmalige Gedanken kamen wieder hoch und J. verzweifelter Blick, als er das Ausmaß des Gipses wahrnahm (Becken, Bein, Fuß) drang auch direkt in mein Herz.

Ich sitze neben ihm am Bett, nur im Schein des Laptopbildschirms und lausche zufrieden seinem Atem und bin glücklich so lange er schläft und streichle ihn verzweifelt, wenn er aufwacht und Schmerzen hat.

Die Ärzte sind zufrieden mit dem Ergebnis.

Ich danke für alle guten Wünsche, Gebete und lieben Worte die hier hinterlassen wurden oder uns einfach ohne Kommentar zu teil geworden sind.



Dienstag, 16. November 2010

gefürchtet und herbeigesehnt

Haben wir den heutigen Tag.

Seltsam, wenn der Tag, der so lange wie eine Drohung vor einem steht plötzlich unschludlig erwacht, wie jeder andere Tag.

Also wir sind im KH. Ich nehme es mal nicht als schlechtes Omen, daß die Ärztin, die damals die Aufklärung in der anderen KLinik gemacht hat, sie heute hier auch gemacht hat.
Dennoch war ich etwas erstaunt, sie zu sehen.

J. ist guter Dinge, hat seinen Freund im Zimmer, er wirkte gelöster als in den letzten Tagen.

Während ich mich in den letzten Tagen einerseits gehetzt und andererseits wie innerlich erfroren und dadurch gelähmt fühlte, bin ich jetzt auch lockerer. Es geht jetzt alles seinen Gang. Um 12.30 sind wir ca dran.

Gute Wünsche, gedrückte Daumen und Gebete nehmen wir in jeder Form dankbar an.


Montag, 15. November 2010

Persönlich

Ich wollte die Bilder des gestrigen Postings nicht zu lange hier öffentlich stehen lassen. Daher habe ich das Posting wieder rausgenommen.

Möchte mich bei allen aber ganz herzlich für die lieben Worte und Anteilnahme bedanken.

Das tut sehr gut.

Donnerstag, 11. November 2010

Exotisches Obst und Gemüse

ist ja in unseren Supermarktsregalen keine Seltenheit mehr. Heute habe ich zwei schöne neue Sorten entdeckt und mir gleich einen Rüffel abgeholt: Hier dürfen Sie aber nicht fotografieren! Daher bitte ich die manglende Schärfe zu entschuldigen.

exotisches Gemüse - Eibergsalat

exotisches Obst

Und dann habe ich noch was nettes für Lawendula gefunden:

Für Lawendula

Ich bin derzeit sprachlos, ob all der Ereignisse, die sich hier gerade ereignen. Ich kann es nicht zu Papier bringen, alles noch so aufwühlend, verletzend, schwierig.

In den Tagen werde ich es ordnen und erklären.

Dienstag, 9. November 2010

aus dem Rahmen fallen

Ein paar Spielereien, die aus dem Rahmen fallen:

OUTOFBOUNDS3

outofbounds2

outofbounds


Das war mein allererster Versuch:

Out of bounds - first Try

Montag, 8. November 2010

Unterschiede - Widersprüche

Ich lese des öfteren in einem Kinderarzt Blog. Vor kurzem stellte er mit großem Kopfschütteln fest, daß es Mütter gibt, die ihrem 7 jährigen Kind ein Handy kaufen.

Nach einigen Schilderungen über seine Kinder gehe ich auch von Kindern höchstens im Grundschulalter aus.

Nur verwunderlich fand ich das Kopfschütteln über die Mutter mit dem Handykauf und dann sein neuestes Posting, in dem er überlegt, in welcher Reihenfolge er seinen Kinder Star Wars zeigt.


http://kinderdoc.wordpress.com/2010/10/21/handyle-furs-bobele/


http://kinderdoc.wordpress.com/2010/11/05/star-wars-off-topic/

Je nachdem wie man es betrachtet. Wir sind eigentlich alle Handy Muffel, dennoch hatten unsere Kinder verhältnismäßig früh eines (einfaches mit Prepaid) weil sie schon sehr früh alleine zu Vereinen,Turnieren usw gegangen sind und ich es einfach besser fand, wenn sie ohne andere um Hilfe zu bitten auch mich erreichen können - in welcher Situation auch immer.

Die beiden jüngsten Kinder haben einen sehr langen Schulweg und das Sekretariat ist nur 2x in der Woche besetzt, wenn also das Fahrrad einen Platten hat oder sonst was, können sie uns nicht um Hilfe fragen, da sie in der Schule nicht telefonieren können, bzw nicht sicher ist, ob eine Ansprechperson da ist.

Daher hatten sie früh ein Handy und noch von keiner Prepaidkarte ist auch nur das Startguthaben vertelefoniert worden, doch wenn sie anrufen mußten, war es auch gut, daß sie es dabei hatten.

Star Wars dagegen hat noch kein Kind bei uns zu Hause gesehen... jetzt unser 2. gerade bei einem Kindergeburtstag und war damit einer der wenigen, die es nicht kannten. Die gesehene Episode hatte FSK 12 und keines der anwesenden Kinder hatte das Alter.

Es hat ihm nicht geschadet, keine schlimmen Träume oder was auch immer, finde nur die unterschiedlichen Betrachtungsweisen, was man seinen Kindern an Technik in welchem Alter zu zumutet so interessant.



Sonntag, 7. November 2010

Im Wartesaal

Irgendwie komme ich mir wie im Wartesaal vor. Warten auf das unsausweichliche. Es ist schon komisch, etwas am liebsten umgehen zu wollen und doch dankbar zu sein, daß es nun bald einfach in Angriff genommen wird.

Manchmal ist die Angst schlimmer als dann die Tatsachen. Leider waren beim letzten Mal die Tatsachen viel schlimmer als die Ängste.
Was wiederum es schwer macht, einfach zu vertrauen.

Der Sturm hat sich hier gelegt und die Sonne zaubert die wunderbarsten Herbstfarben. Oft bedaure ich, einfach keinen Fotoapparat mitgenommen zu haben.

Aber der Regen und der Sturm hatte auch was positives. Mein Kinder konnten zwar naß aber unbelästigt zum Tischtennistraining kommen.

Die Trainerin hat wirklich bei allen Stellen riesigen Wirbel gemacht. Dennoch werden die Kinder weiterhin nur begleitet zum Training gehen.

Achso eine Gschmacksfrage: Eine Großmutter begleitet ihren Enkel aus der 3. Klasse immer zum Training und zieht ihn in der Jungenumkleide noch um. So langsam wird das meinem fast 12 jährigen Sohn unangenehm.

Noch eine - wenn auch nicht sonnige- Herbstimpression:

Oslo im Nebel Oslo by Fog

Freitag, 5. November 2010

Grau

Hier stürmt es naß - es ist dunkelgrau und ungemütlich, daher hier ein schönes Herbstbild:

Oslo im Nebel Oslo by Fog

Donnerstag, 4. November 2010

Wir wünschen Glück

Der kleine Niklas ist jetzt im OP.

http://niklaskainz.blogspot.com/2010/11/wunscht-mir-gluck.html

Ich hoffe es verläuft alles gut.

Bedrohung

Seit einiger Zeit berichten meine Söhne, daß sie im Vorfeld des Tischtennistraining, das in der Sporthalle der Hauptschule stattfindet, von den dort den Nachmittag auf dem Schulhof verbringenden Schülern belästigt werden.
Erst fing es an, daß mit dem Fußball auf sie geschossen wurde, dann mit Spielzeugpistolen, die kleine Kügelchen abschießen.

Nun hat die Trainerin angeordnet, daß die Kinder außerhalb des Schulgeländes auf sie warten und sie gemeinsam das Spießrutenlaufen machen, da auch die "großen" mit 15-16 Jahren Angst hatten.

Aber das hat auch nichts genützt. Gestern sind sie nun auf der anderen Seite der Schule gestellt worden, mit Sprüngen in den Rücken wie Kung Fu versehen wurden, dann wurden ihnen die glühenden Seiten der Zigaretten vors Gesicht gehalten.

Da paßt dann Elsiabeths heutige Frage gut ins Bild und zeigt, daß die Vorkehrungen bei weitem nicht ausreichen. Denn die rauchenden Kinder gestern sind eher 13 als 16.

Zumindest ist mein Sohn völlig außer sich wieder gekommen. Das Turnier lief dementsprechend auch schlechter als erhofft.

Vor einigen Jahren gab es schon mal solche Situationen, da wurde dann der Schulhof abgeschlossen. Die (damals andere) Kinder waren dennoch auf dem Schulhof, in dem sie über oder unter der Absperrung durchkletterten und waren dann noch agressiver. So erscheint das auch keine gute Möglichkeit.

Die Trainerin nimmt heute mit der Präventionsbeauftragten der Stadt und der Polizei Kontakt auf.

Bereits in der 3. Klasse hatte mein Sohn eine Präventionsgruppe der Polizei bei sich in der Schule und sie haben damals schon die Hauptschule als einen Ort genannt, an dem sie sich nicht sicher fühlen. Aber getan hat sich nichts.

Die Trainerin erzählte sogar, daß sie einmal einen Notruf gestartet hatte und man wirklich fragte, wo denn die Hauptschule sei. Das ist doppelt erschreckend, da sie von der Polizei aus sogar zu sehen ist.

Ob es Schüler der Schule sind oder sie nur so einfach Nachmittags da so abhängen weiß keiner genau.

Wir werden jedenfalls unsere Kinder heute begleiten müssen.


Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wenn Süßigkeiten krank machen ;-)

Jeder von uns weiß, dass Süßigkeiten nicht unbedingt in die Kategorie gesunde Ernährung zu zählen sind. Dennoch war ich leicht erstaunt, als wir unseren Kindern bei einem Tagesausflug einen Süßigkeiten Snack anboten und sie die Wahl zwischen Mars und Snickers hatten und mein jüngster Sohn das Mars fast panisch ablehnte.

Ich war etwas irritiert und wollte wissen, was sich hinter seiner Angst verbarg.

Er meinte, von Mars krank zu werden. Auf meinen fragenden Blick hin fuhr er fort, dass man doch schon die Krankheit danach benannt habe und er einfach keine Ma(r)sern bekommen will.


Von Sprachbananen und Benzinpumpen

Ich bin gestern von der Lehrerin vom mobilen Dienst informiert worden. Sie hat die neuen Audiogramme auf eine Sprachbanane übertragen und mir gezeigt, welche Laute jetzt wegfallen. Dies sind neben den Grundtönen derzeit "nur" einige Zischlaute. Alles andere kann sie hören wenn auch leiser als gesundhörende.



Mit dem dicken schwarzen Strich habe ich so in etwa die Audiogramme meiner Tochter eingetragen. Die Frequenzen der grauen Banane braucht man, um Sprache zu verstehen. Die dünneren Striche sind die Normalkurven in verschiedenen Altersstufen, also mit zunehmender Hochtonschwerhörigkeit. Ich habe es nur grob eingezeichnet, damit man sich das als Leser, der noch nichts damit zu tun hatte, auch vorstellen kann.

Man kann also erkennen, daß alle wichtigen Laute noch zu hören sind, wenn auch leiser.

Aus diesem Grund haben wir die HG Anpassung erstmal auf Ende Januar vertagt, da ich in 3 Wochen mit meinem großen Sohn ins KH gehe und dann durch die lange Gipsliegezeit keine Möglichkeit habe eine Anpassungsphase von ca einem 1/4 JAhr aktiv für meine Tochter mitzugestalten.

Also bleibt alles erstmal wie es ist.

Bei unserem Auto ist die Bezinpumpe defekt  - teures Teil!

MIST - Um Bernd das Brot zu zitieren!