Dienstag, 18. Februar 2014

Mini macht das schon

Meine Tochter ist mit einer Gruppe aus dem ganzen Regierungsbezirk von Schülern auf Skifreizeit. Mitfahren durften alle Kinder, die vom mobilen Dienst an Regelschulen betreut werden.

Sie nimmt jetzt das zweite Mal an diesem Skikurs teil. Im letzten Jahr war sie mit Abstand die Jüngste und bekam den Namen "Mini".

Nun sollte es wieder losgehen. Aber nicht von Cuxhaven aus, sondern ab Hamburg. 2 Stunden Zugfahrt. 1,5 Tage bevor es losgehen sollte, teilte sie mir mit, ich bräuchte sie nicht nach Hamburg zu bringen. Sie hätte sich mit den anderen Mädchen, die entlang der Strecke wohnten verabredet. Sie müßte nur in Wagen 4 steigen und sich da einen 4-er Sitz holen und so nach und nach stiegen dann auf dem Weg nach HH die anderen zu. In Hamburg hätten die großen Jungs sich bereit erklärt, das Gepäck zum Bus zu tragen.

Sie ist erst 12. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen, mit der Bitte mir eine SMS zu schreiben, ob sie andere getroffen hätte usw, weil ich sonst dem Leiter einen Hinweis geben könnte, so daß er sich um Hilfe mit Gepäck bemühen könnte.

Unser großes kleines Mädchen haben wir dann am Zug verabschiedet und bekamen - wie könnte es anders sein - KEINE SMS. "Sorry Mama, habe mich verquatscht, HDGDL" - kam dann später.

Und seitdem - also seit Donnerstag- nichts mehr.

Wir werteten die Nachrichten so aus, daß über kein Busunglück von deutschen Schülergruppen auf dem Weg nach Österreich berichtet wurde und sie damit wohl heil angekommen sei.

Heute habe ich sie dann mal über eine Freundin angefunkt (zum Glück hatte ich ihr diese Handynummer kurz vor Abfahrt noch aus dem Kreuz geleiert), da sie auf SMS auf ihr eigenes Handy ja nicht reagierte, und dort erklärt, daß sie bitte zeigen soll, daß eine Kontaktaufnahme möglich ist, weil ich sie bei der unkonkreten Zeitangabe, wir kommen irgendwann mitten in der Nacht so gegen halb 2 wieder in HH an, nicht abholen könnte, weil ich dann von unterwegs eine SMS bräuchte, wo sie sich wie befinden, da ich keine Lust hätte, die Nacht auf dem Harburger Bahnhof zu verbringen.

Und im übrigen, wenn das nicht klappen sollte, würde ich sie nur noch persönlich überall abgeben, MIT KUSS UND DRAMA!
Und der Papa mache dann auch mit.

Kaum zu glauben, wie schnell man Netz finden konnte und der Mutter antwortete.

Und dennoch hat sie mich wieder positiv überrascht. Sie hat die Rückfahrt so organisiert, daß ich nicht 3 Stunden eine Strecke mit dem Auto nachts durch die Gegend fahren muß, sondern sie uns bis 40 km vor die Tür gebracht wird.

Mini macht das schon. Und das auch gut. Hut aber vor der kleinen Großen!

Aber wieso funktionieren Kinderhandys immer nur, um Freunde anzurufen oder mit denen zu simsen?

Welches Handymodell hat keine Elternabwehrschaltung?

Dienstag, 11. Februar 2014

alleinige Arztbesuche

Die Kinder werden größer. Jetzt war mein 2. Sohn alleine mit Bronchitis und Nasennebenhöhleninfektion beim Kinderarzt und hat sich eine 3 Tageskrankschreibung in der letzten Woche abgeholt.

Heute ist mein Töchterchen nun allein zum HNO - habe gleich noch einen Termin - den sie leider in der Praxis nicht hat und daher viiieeel Wartezeit mitbringen soll.

Sie kann auf einem Ohr nicht hören, es fühlt sich an wie ein zugeklebter Gehörgang. Da der ja im letzten Jahr operativ verändert wurde, lieber gleich nachsehen lassen. Auch weil sie ein Hörgerät trägt, sind Infektion mangels Belüftung usw auch möglich.

Außerdem geht es übermorgen auf Skifreizeit mit den Kindern an Regelschulen, die durch den mobilien Dienst, wegen Hör-, Seh- oder anderen Körperlichen Beeinträchtigungen betreut werden.

Ich hoffe, das ist nichts schlimmes, sondern einfach nur ein "zugefallenes" Ohr wegen Erkältung...


Sonntag, 9. Februar 2014

quiltige Gedankenstütze - oder wie habe ich das nochmals gemacht

Ich habe am angefangen ein Oberteil aus einem Chimney and Cornerstone Block zu nähen, allerdings habe ich diesen Block etwas angeschrägt.



Die Farben sind sehr viel kräftiger, als sie auf diesem einfachen Handy Foto rüberkommen.

Damit ich nicht vergesse, wie ich das gemacht habe, habe ich für mich den Arbeitsgang festgehalten. Vielleicht ist es aber auch für den einen oder anderen eine neue Idee.

Entscheidend ist, daß immer kontrastreiche Farben nebeneinander liegen sollten, ähnliche Farben eher gegenüber.

Ich habe mit 2,5 inch Streifen gearbeitet. Aus Streifensets habe ich das 9 Patch genäht, das das Zentrum des Blocks bildet:








Das ist jetzt ein 6,5 inch Block - dadurch, daß ich von der einen Spitze bis zur anderen Seite 1 inch schräg abschneide.

Dafür habe ich mir dieses tolle Schaubild gezeichnet:




Und dann alles mit einem Edding auf mein Lineal übertragen - keine Sorge ist später mit etwas Alkohol ohne Schaden für das Lineal zu entfernen:


Die eingezeichneten Linien auf die Nähte legen und zurechtschneiden:



Das ganze sieht dann so fertig aus:

Im späteren Verlauf habe ich festgestellt, daß ich das Zentrum andersherum angeschrägt habe, als die folgenden Umrandungen.... also wer es nacharbeitet, sollte da aufpassen. So entstehen etwas rechteckigere Flecken. Wenn man den 9 patch in die gleiche Richtung wie den Rest anschräft, wird des etwas runder vom Eindruck her. Bei aller Planung geht dann doch was schief ;-)

Maße für das Lineal: eine Linie  von der oberen Kante von 2 1/4 zu 1 1/4 auf der 5,5 inch Linie. Eine weitere Linie von 4 1/4 an der oberen Kante zu 3 1/4 auf der 5,5 inch Linie ziehen.

In der waagerechten eine Linie ziehen von  1 1/4 auf der rechten Außenseite zu 2 1/4 auf der 5,5 inch Linie. Ebenso von 3 1/4 zu 4 1/4 auf der 5,5 inch linie.

Das ist jetzt aber mein falscher Twist ;-)

Für den richtigen Twist sollten die Linien senkrecht von 1 3/8 zu 2 1/8 auf der 5,5 inch Linie und von 3 3/8 zu 4 1/8 auf der 5,5 inch Linie gehen . Waagerecht sollten sie von von 2 1/8 zu 1 1/4 auf der 5,5 inch Linie und von 4 1/8 zu zu 3 1/4 auf der 5,5 inch Linie verlaufen.


Nun im Chainpiece Verfahren genau wie beim Logcabin die weiteren Seiten annähen:




So (oben) sieht es als fertiger 9,5 inch Block aus, der jetzt zu einem 8,5 inch block werden soll. Dazu wieder Linien auf das Lineal übertagen.

Für den 8,5 inch Block habe ich mir die folgenden Werte eingetragen:

Waagerecht: 2 zu 1 1/4 auf der 8,5 inch Linie. 7 zu 6 1/4 auf der 8,5 inch linie.
Senkrecht: 1 1/4 zu 2 auf der 8,5 inch Linie, 6 1/4 zu 7 auf der 8,5 inch Linie.


 Die eingezeichneten Linien auf die Nähte legen, rechts und oben schneiden. Umdrehen und zu 8,5 inch Block beschneiden.

Die beschnittenen Ergebnisse sehen dann so aus.


Eine neue Reihe anfügen und wieder beschneiden:


Zum Beschneiden die Werte nach diesem Schema auf das Lineal übertragen:



Waagerecht: 2 zu 1 1/4 auf der 11,5 inch Linie, und von 10 1/4 zu 9 1/4 auf der 11,5 inch Linie.
Senkrecht:  1 1/4 zu 2 1/4 auf der 11,5 inch Linie und von 9 1/4 zu 10 1/4 auf der 11,5 inch Linie.

Nachdem die letzte Reihe angesetzt war, reichte kein Lineal mehr aus.



Daher habe die zwei gegenüberliegende Seiten so beschnitten: von der unteren linken Spitze nach oben 1 inch von der rechten Spitze entfernt:



Anschließend habe ich die beiden verbliebenen Seiten im rechten Winkel dazu gerade geschnitten. Also schräge Schnittkante auf eine waagerechte Linie gelegt und entlang der senkrechten Linie geschnitten.

 Da es zu einem 15,5 inch Block werden soll, habe ich den Block in der Mitte gefaltet und auf 7,25 inch begradigt und das 2x.



 Nun die Reihen nach und nach zusammennähen:


 Und als ganzes dann so:


 Es sind 20 Blöcke - je 4 Blöcke in 5 Reihen.

Die Größe ist etwas mehr als 140 x 175.

Benötigt habe ich dazu je 75 cm von dem Bunten Stoff und 115 von dem dunklen, bei einer Stoffbreite von 140.

Diese Bilder fallen eher in die Kategorie... don´t drink an quilt - dabei hatte ich noch nicht einmal das "Drink" als Ausrede - ich schaff das auch so ;-)




Samstag, 1. Februar 2014

Lemoyne Star in Streifennähtechnik

Ich habe mir die Videos des Rapidfire LeMoyneStar Lineal von Deb Tucker angesehen. Das sah wirklich alles sehr gut aus.

http://www.youtube.com/watch?v=MmvQOFxsnaQ

Dort können auch Linkshänder sehen, wie sie die Streifen schneiden können.

Leider hatte ich keine Lust über 30 € für ein Speziallineal auszugeben, zumal das einzig spezielle an dem Lineal war, den 45 Grad Winkel der fertigen Sterndiamanten zu beschneiden.

Wer es dennoch möchte kann hier zuschlagen:

http://www.patchwork-oase.de/Patchworkzubehoer/Lemoyne-Star-Lineal.html

Daher habe ich die Streifennähtechnik übernommen und mit meinem normalen Lineal zugeschnitten.

Das sind die Ergebnisse meiner ersten Versuche:



Man benötigt 4 Streifen. Je einen Streifen aus den Stoffen, aus denen die Strahlen des Sterns werden sollen und 2 Streifen aus dem Hintergrundstoff. Der Hintergrundsstoff soll 1,5 inch Breiter sein, als die Sternstreifen.

Nun legt man die Streifen zu 2 Sets.

Bei einem Set wird der Sternstreifen an den linken Rand und bei dem anderen an den rechten Rand des Hintergrundstreifens gelegt.

Nach oben hin eine Streifenbreite Abstand halten, damit man später besser die Diamanten schneiden kann:

Unbenannt

Nach dem Nähen muß gebügelt werden und da ist etwas aufzupassen.

Beide Streifensets müssen so wie sie da jetzt liegen nach links gebügelt werden. Einmal ist also die Nahtzugabe unter dem Sternstreifen und einmal unter dem Hintergrundstreifen.

Unbenannt

Das ist wichtig, weil dann später die Nahtzugaben sich gut miteinander verhaken und man saubere Punkte bekommt.

Als nächstes werden die gebügelten Streifensets wie folgt aufeinander gelegt und die Nahtzugaben gut ineinander gesteckt. Das fühlt sich ein bisschen wie bei den Zipplock Beuteln an, wenn man mit den Fingern an den Nahtzugaben entlang fährt.

Unbenannt


Einen 45 Grad Winkel für den Anfang schneiden:

Unbenannt

Anschließend parallel zu dieser Schnittkante Streifen abschneiden, die so breit sein, wie die Sternenstoff Streifen waren.

Unbenannt

4 Stück solcher braucht man für einen fertigen Stern – aus einem Jellyrollstreifen bekommt man 2 Sterne hin.

Nun im rechten Winkel zur oberen Schnittkante direkt an der Spitze der Nahtzugabe des angenähten Streifens schneiden:

Unbenannt

Die so entstandenen Dreiecke wie folgt annähen:

Unbenannt

Nach dem Nähen ist wieder beim Bügeln aufzupassen. Das ist wieder entscheidend für das gute Ineinandergreifen der Nahtzugaben später.

In den einzelnen Teilen müssen die Nahtzugaben jeweils zur gleichen Seite laufen.

Also da, wo die erste Nahtzugabe zu Sternstreifen war, muß sie jetzt zum Hintergrund und umgekehrt. Am besten schon farblich sortiert und in richtiger Richtung auf den Bügeltisch legen, damit man nur einmal denken muß:

Unbenannt

So soll das dann gebügelt aussehen:

Unbenannt

Jetzt kommt der Punkt, an dem eigentlich das Speziallineal in Aktion käme.

Diese farbigen Streifen auf den Bildern waren 1,5 inch geschnitten. Nach Abzug der Nahtzugabe hätten sie also eine Größe von 1,25 inch. Ich begradige sie nun auf 1 1/8 inch, um immer genau die gleiche Größe zu haben. Dazu lege ich die 1 1/8 inch Linie auf die eine Seite des Diamanten und korrigiere die parallele Seite davon:

Unbenannt

Das gleiche mit der anderen Seite:

Unbenannt

Bei 2,5 inch Streifenbreite habe ich auf 2 1/8 begradigt. Also jeweils minus ¼ Nachtzugabe und 1/8 Korrekturmöglichkeit.

Begradigt werden die Teile so zusammengefügt:

Unbenannt

Beim Zusammennähen passen wieder die Nahtzugaben wunderbar ineinander, auch wenn das hier nicht so gut zu erkennen ist (es war keine Rollschneiderverletzung – nur Küche am Finger ;-) )

Die Nahtzugabe in der Mitte auseinander bügeln:

Unbenannt

Unbenannt

Alles zusammengefügt sieht dann wie folgt aus:

Unbenannt

Nun kann auch der äußere Rand schön begradigt werden.

Ich habe ihn auf 5,25 inch zurecht beschnitten. Dann habe ich allerdings 0,5 inch rund um den Stern an Hintergrund Platz.

Unbenannt

Der kleinere blaue Stern ist aus 2,5 inch Streifen mit 3,75 inch Hintergrund genäht. Die parallelen Schnitte habe ich bei 2 inch gemacht. Die Größe ist 9 inch mit ¼ inch Platz rund um die Spitzen.

Der größere blaue Stern ist auch aus 2,5 inch Streifen genäht, der Hintergrund allerdings 4 inch breit.

Die Korrektur habe ich mit 2 1/8 inch durchgeführt und kam auf eine Größe von 10 inch mit 0,5 inch Platz rund um den Stern. Man könnte ihn auch auf 9,5 inch beschneiden und hätte dann später die Sternspitzen direkt an der Naht.
Mehr Größen habe ich noch nicht ausprobiert und leider auch keine Größentabelle gefunden.

Vielleicht weiß da ja jemand hier was von?

Sonst werde ich weiter ausprobieren, allerdings nicht mit Ikea Bomull wie hier – der verzieht sich furchtbar ;-)





Freitag, 24. Januar 2014

Inklusion in Reinkultur?

In einem Elterngespräch wurde angedeutet, daß mein kleinster Sohn einen hörgeschädigten Mitschüler ärgere. Irgendwie konnte ich mir das nicht so recht vorstellen, weil es einerseits für ihn Alltag und Normalität ist und er andererseits hinsichtlich Diskriminierung durchaus sensibilisiert ist.

Ich sprach ihn auf diese eine vom Vater des betroffenen Kindes beobachtete Situation an - mein Sohn und sein Freund haben Grimassen geschnitten.

Mein Sohn bejahte das auch alles, das sei alles so richtig.

Als ich dann zu dem üblichen Sermon... Rücksicht auf Behindterte und nicht ärgern usw... anfing, schaute mein Sohn mich völlig entgeistert an und sagte, wir haben ihn doch nicht geärgert, weil er behindert ist, sondern weil er genauso doof wie M. und A. zu uns gewesen ist, das hat doch nichts mit der Behinderung zu tun.

Letztendlich ist im Kopf meines Kindes selbstverständlich angekommen, alle Kinder gleich zu behandeln. Das ist doch eigentlich auch gelebte Inklusion, oder? Oder muß da eben doch immer noch ein besonderer Schutzraum geboten werden, weil ja jedes normale Ärgern wie es auf dem Pausenhof überall vorkommt, sofort als behinderungsbedingte Anfeindung gewertet werden kann?


Sonntag, 19. Januar 2014

Aufregung am Wochenende...

die beiden Hörgeräte meiner Tochter samt FM Schuh waren verschwunden. Unauffindbar.

Alle Schubladen, Schränke, Taschen usw wurden auf den Kopf gestellt. Das Etui war da, aber es waren nur Ersatzbatterien drin.

Nach 2,5 Tagen intensiven Suchens - meine Tochter hatte einfach keine Ahnung, wo sie sie denn hingelegt hätte haben sollen, wenn nicht ins Etui, waren wir schon dabei, die Erklärungen für die Krankenkasse zu formulieren.

Aber etwas anderes als zufällig vorhandene Antimaterie genau da, wo meine Tochter die Hörgeräte abgelegt hatte, ist mir auch nicht eingefallen.

Eben gerade der letzte verzweifelte Versuch und siehe da ... wir fanden ein absolut gleiches Etui ganz doof zwischen Laken, Bett und Matratze verklemmt - samt Hörgeräten.

Heureka... das war eine Erleichterung.

Auch wenn wir nicht wissen, wieso wir eigentlich 2 Etuis haben. Aber das ist jetzt auch egal.



Samstag, 18. Januar 2014

Nachnähen eines Webinars von E. Burns- in Fotos

... und Dokumentation aller meiner Fehler ;-)

Webinar von Eleanor Burns – Blockparty Januar 2014

Ich habe mir heute die Bockparty von Eleanor Burns für Januar 2014 angesehen und den Stern nachgenäht.

http://www.youtube.com/watch?v=1OKZiRdHWOs

Hier könnt Ihr Euch auch das Video ansehen. Ich habe in einigen Fotos meinen nachgearbeiteten Stern festgehalten.


Für einen Stern muß man zuschneiden:
1 Quadrat in 4 inch mit einem schönen Motiv in der Mitte. Dieses wird das Zentrum des Sterns.

Weiter benötigt man 4 Quadrate aus dem Hintergrundstoff (3 inch) und je ein Quadrat in 5 inch vom Hintergrundstoff und einer kontrastierenden Farbe für die kleinen Spitzen und zwei 5 inch Quadrate aus denen die großen Spitzen werden sollen, aus dem Stoff für die kleinen Spitzen benötigt man noch 4 mal 1,5 inch Quadrate:

Unbenannt
Nun werden die 5 inch Quadrate gepaart (Hintergrund – große Spitze und große Spitze- kleine Spitze), diese rechts auf rechts aufeinander legen und es werden die beiden Diagonale eingezeichnet.
Unbenannt

Vorsicht, es ist nicht egal, welcher Stoff oben liegt. Die Farbe, die oben liegt, erscheint später auf der rechten Seite der fertigen Dreiecke, die daraus werden. Der Stoff für die großen Spitzen muß immer unten liegen (ich habe das als learning by doing erfahren müssen).

Nachdem auf den oben liegenden Stoff die Diagonalen eingezeichnet worden sind, fängt man an ¼ inch neben der eingezeichneten Linie zu nähen. Dies macht man genau bis zur Kreuzung beider Diagnonalen. Nun näht man so weit auf der anderen Linie weiter, bis man ¼ inch Abstand zur ursprünglichen Linie nach rechts hat und näht ¼ inch rechts neben der Linie zu Ende.

Dies macht man mit beiden Diagonalen. Das ergibt ein schickes Hakenkreuzmuster (keine Sorge, das wird nirgends zu sehen sein):
Unbenannt
Nachdem man beide Diagonalen auf diese Weise genäht hat, werden die beiden eingezeichneten Diagonalen als Schnittlinie benutzt.
Das Ergebnis sind solche Dreiecke – die jeweils oben liegende Farbe wird zum rechten Teil des Dreieckes:
Unbenannt
Unbenannt
Auf diese Weise werden sie zusammengenäht und dann auf 4 inch begradigt.
Unbenannt
Von hinten möchte es Eleanor Burns wie folgt gebügelt haben. Dazu muß man die letzten 3 Stiche heraustrennen und die Nahtzugabe im Uhrzeigersinn verwirbeln:
Unbenannt
An den doppelten Nähten erkennt Ihr, dass ich gerade ausprobiert habe, was ich in einem anderen Video gesehen habe. Wenn man einen bestimmten Punkt möchte, an dem die Punkte gut aufeinander treffen, dann fängt man genau an der Stelle an zu nähen. Also bei diesen Dreiecken knapp oberhalb der Mitte, näht bis zum Schluss und dreht dann um.

Die Punkte wurden wirklich gut, man hat aber viel Faden hinten.

Jetzt wird 1 inch abgeschnitten und das Ganze zu einem 3x4 inch Rechteck gemacht, dabei wird die Seite eingekürzt, bei der die Farbe unten liegt, die den kleinen Strahlenkranz bildet. Wenn Ihr genauf schaut, könnt

Ihr erkennen, dass ich hier die Dreiecke vernäht habe, die ich wieder auftrennen musste, weil ich nicht auf die korrekte Lage der Farben beim Nähen oben geachtet habe ;-)
Unbenannt
Jetzt kann man schon die einzelnen Teile zusammenlegen:
Unbenannt
Und rechts erkennt man jetzt schon, dass man auch bei eigentlich einfachen Schritten immer konzentriert sein sollte, zweimal messen, einmal schneiden…. Ich habe an dem Teil auf der rechten Seite tatsächlich ¼ zu viel abgesäbelt.

Aber das habe ich erst später gemerkt….

Nun müssen nur noch die kleinen Quadrate genutzt werden, um das Mittelteil des Stern zu einem Snowball zu machen.

Dann sieht das ganze schon so aus:
Unbenannt
Und jetzt zusammennähen:
Unbenannt
Und dabei dann den fehlenden ¼ inch bemerken ;-)
Unbenannt
Das ist der fertige Stern, dem ein kleines Stückchen fehlt ;-)
Unbenannt
Das war mein Morgen in Fotos… vielleicht mag es ja jemand nacharbeiten, man muß ja meine Fehler nicht nachmachen.